Dringliche - Stronach/Franz: Ausgaben eindämmen statt Einnahmen erhöhen

Wien (OTS) - "Wurde den Bauern im Mittelalter noch ein Zehent abgepresst, zahlen wir heute rund 50 Prozent Steuern. Die Österreicher müssen aktuell bis 25. Juli für die Abgaben arbeiten, die Dänen nur bis zum 4. Juni", erklärte Team Stronach Klubobfrau-Stellvertreter Dr. Marcus Franz in seinem Debattenbeitrag. Eine Steuerreform dürfe nur ohne Bürgerfinanzierung und ohne Reichensteuer erfolgen. "Ausgaben eindämmen statt Einnahmen erhöhen", verlangte Franz.

"Die Steuerdiskussion samt Klassenkampf sei von SPÖ-Chef Faymann nur losgetreten worden, "um am Parteitag wieder bestätig zu werden", vermutete Franz. Dabei werde nach dem Motto vorgegangen "Steuern bedeutet, den Einen wegnehmen, um den Anderen zu geben". Da die Reichen nur rund 10 Prozent der Steuern zahlen, von 50 Prozent der Österreicher aber 90 Prozent der Steuerleistung kommen, sei der Weg der Reichensteuer hin zu einer Massensteuer und Umverteilung schon zu erkennen: "Nur die Masse bringt s!", warnte Franz.

Die Ideen der SPÖ, nicht nur Betriebsvermögen, sondern schon die Gewinnerwartung zu besteuern, bezeichnete Franz als "extrem leistungsfeindlich und an der Grenze der Seriosität. Im Sinne von Reformen und Einsparungen brachte der Team Stronach Mandatar einen Antrag zur Einrichtung einer Steuerverschwendungshotline ein. "Anonym sollen mögliche Unregelmäßigkeiten und drohende Steuergeldverschwendung gemeldet werden können", so Franz.

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