Sonderpensionen -Stronach/Dietrich: Erster Schritt eines langen Weges zu mehr Gerechtigkeit

Team Stronach fordert vollständige Harmonisierung des Pensionssystems mit vollständiger Gleichstellung aller Dienstnehmer

Wien (OTS) - "Ich sehe das als ersten Schritt eines langen Weges, einer lange Reise zu mehr Gerechtigkeit bei den Pensionen", kommentierte die stellvertretende Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich die Begrenzung der Sonderpensionen. "Wenn wir schon aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht mehr schaffen, müssen wir zumindest diesen kleinen Schritt machen", so Dietrich weiter. Grundsätzlich will das Team Stronach eine vollständige Harmonisierung des Pensionssystems mit vollständiger Gleichstellung aller Dienstnehmer; einen entsprechenden Antrag brachte Dietrich ein.

"Österreich ist das Land der Selbstverwaltungskörper mit 113 Kammern, 596 Fachorganisationen und 22 Sozialversicherungen - und die beschließen ihre eigenen Privilegien", kritisierte Dietrich. Dabei hätten Funktionäre ihren eigenen Wohlstand aufgebaut - und bei Geldmangel mussten die Steuerzahler herhalten. "Das ist die Ungerechtigkeit! Hätten die Organisationen Überschüsse erwirtschaftet - niemand hätte etwas gegen die Privilegien gehabt. Das ist ein System, das wir auf keinen Fall mittragen können", so Dietrich.

Der Rechnungshof zeige genau auf, wo Änderungen durch die Politik nötig sind, erinnerte Dietrich. Und dazu gehörten eben auch die Sonderpensionen. "Hier geht es um Pensionen, für die nicht eingezahlt wurde. Das ist eine Riesensauerei - für die auch die nachfolgenden Generationen werden büßen müssen", erklärte Dietrich.

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