FPÖ-Hofer gegen Sozialversicherungspflicht für freiwillige Tätigkeiten

Entsprechender Antrag wird heute im Nationalrat eingebracht

Wien (OTS) - "Die Leistungen der Freiwilligen in Österreich beweisen eindrucksvoll, dass bürgerliches Engagement Österreich überhaupt erst am Leben erhält. Man darf weder diesen engagierten und wichtigen Menschen für Österreich noch gemeinnützigen Organisationen, die auf Freiwillige angewiesen sind, Steine in den Weg legen", bekräftigt heute der Dritte Nationalratspräsident und Mitglied des Freiwilligenrates Ing. Norbert Hofer.

Eine gemeinnützige Sozialorganisation habe von der Tiroler Gebietskrankenkasse eine rechtliche Beurteilung erhalten, aus der folge, dass praktisch sämtliche freiwillige Tätigkeiten im Sozialbereich der Sozialversicherungspflicht unterliegen würden. Basis der Sozialversicherungspflicht wäre das kollektivvertragliche Entgelt. Das würde das Ende vieler freiwilliger Tätigkeiten im Sozialbereich bedeuten, kritisiert Hofer.

"Ich bringe deshalb heute einen Antrag im Nationalrat ein, in dem ich fordere, dass die bestehende Rechtslage betreffend die Sozialversicherungspflicht für freiwillige Tätigkeiten geprüft und diese gegebenenfalls abgeschafft wird", bekräftigt Hofer.

Rückfragen & Kontakt:

Büro Dritter Nationalratspräsident
Ing. Norbert Hofer
01/40110-2207

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPF0003