ORF III am Freitag: Axel Cortis "Radetzkymarsch" nach Joseph Roth (Teil 2), neue Opfer und eine erste Spur in "Die Brücke"

Wien (OTS) - Am Freitag, dem 13. Juni 2014, folgt im "Österreichischen Film" um 20.15 Uhr der zweite Teil des großen TV-Historiendramas "Radetzkymarsch" über den Untergang der Donaumonarchie, u. a. mit dem kürzlich verstorbenen Schauspieler Karlheinz Hackl. Nach der Romanvorlage von Joseph Roth fängt Regisseur Axel Corti am Beispiel der Familie von Trotta ein Stück österreichischer Geschichte ein.
Danach treibt in der schwedisch-dänischen Krimiserie "Die Brücke" der geheimnisvolle Brückenmörder weiterhin sein Unwesen. In den Folgen drei (21.40 Uhr) und vier (22.40 Uhr) entführt er einen Obdachlosen und quält ihn vor laufender Kamera, um der Gesellschaft auf grausame Art und Weise einen Spiegel vorzuhalten. Was ist den Menschen das Leben des Obdachlosen Björn wert?

Die Sendungen im Detail:

"Der österreichische Film: Radetzkymarsch (2/3)" (20.15 Uhr)

Im zweiten Teil der dreiteiligen TV-Adaption von Joseph Roths Abgesang auf die k. u. k. Monarchie räumt das Andenken an die Tat seines Großvaters, des "Helden von Solferino", die Probleme aus dem Weg, in die der gutherzige, aber leichtsinnige junge Soldat Carl Joseph Trotta (Tilman Günther) durch Frauengeschichten und Spielschulden geraten ist. Der Kaiser selbst, der ihn beim Herbstmanöver anspricht, schützt und fördert ihn. In der Rolle des Hauptmanns Wagner ist Karlheinz Hackl zu sehen, der Anfang Juni 65-jährig verstorben ist. In weiteren Rollen: Max von Sydow, Charlotte Rampling, Claude Rich, Jean-Louis Richard, Julia Stemberger, Gert Voss, Friedrich von Thun, Fritz Muliar, Miguel Herz-Kestranek u. a. Regie führten 1994 Axel Corti und Gernot Roll.

"Die Brücke": Folgen 3 (21.40 Uhr) und Folge 4 (22.40 Uhr)

In der dänisch-schwedischen Krimiserie setzt der Brückenmörder sein zynisches Spiel fort. Er vergiftet Obdachlose mit Wein, um darauf aufmerksam zu machen, wie viele Obdachlose jedes Jahr erfrieren, ohne dass es jemandem auffällt. Doch das ist nur der Anfang. Der Täter entführt den Obdachlosen Björn Rasmussen (Morten Suurballe), um ihm vor laufender Kamera Blut abzuzapfen - sein Leben liegt in der Hand von vier superreichen Immobilienbesitzern, die für seine Rettung eine gewaltige Menge an Geld spenden sollen.
In Folge vier hängt Björns Leben weiterhin am seidenen Faden, da die Multimillionäre sich weigern, das Erpressergeld zu zahlen. Die Ermittlerin Saga Norén (Sofia Helin) entdeckt währenddessen auf dem Internetvideo, dass der Gefangene Björn ihnen per geblinzeltem Morsecode eine Botschaft übermitteln will. Die Spur führt zu einem Keller in einer stillgelegten Fabrik in Malmö, wo Norén und ihr Ermittlerkollege Martin Rohde (Kim Bodnia) allerdings vom Brückenmörder überwältigt werden, bevor er fliehen kann. Doch warum hat der Mörder Martin am Leben gelassen, während er andere Polizisten erschossen hat?

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