TIWAG übernimmt Mehrheit am Gemeinschaftskraftwerk Inn - Baubeginn 2014

Innsbruck (OTS) - Seit 2003 arbeitet die TIWAG gemeinsam mit ihren Partnern VERBUND und Engadiner Kraftwerken an der Umsetzung des Gemeinschaftskraftwerkes Inn (GKI) am Oberen Inn. Nach einer langen, intensiven und sehr komplexen Prüf- und Genehmigungsphase liegt ein rechtskräftiger UVP-Bescheid vor. In den vergangenen Monaten wurden alle planerischen und administrativen Vorbereitungsschritte für den Baustart gesetzt.

TIWAG wird 76 Prozent am GKI halten

Mit dem radikalen Marktumbruch in den vergangenen Jahren haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den börsennotierten Partner VERBUND verändert. Damit hat sich für die TIWAG die Möglichkeit ergeben, die Mehrheit an diesem technisch und wirtschaftlich attraktiven Projekt zu übernehmen. Vorbehaltlich der Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden, wird TIWAG damit 76 Prozent der Anteile am GKI, die Engadiner Kraftwerke 14 Prozent und VERBUND 10 Prozent halten. Bis zur Inbetriebnahme des Kraftwerks im Sommer 2018 räumt die TIWAG dem Partner VERBUND eine Option zur Aufstockung seiner Anteile auf insgesamt bis zu 25 Prozent ein.

TIWAG strebt Baubeginn für GKI im Herbst 2014 an

Mit der Übernahme der Mehrheit strebt TIWAG gemeinsam mit den Partnern einen zügigen Baubeginn des GKI im Herbst 2014 an. Damit wird ein Investitionsvolumen von mehr als EUR 430 Mio. mobilisiert, das Wertschöpfung und Beschäftigung in die Projektregion Oberes Gericht bringt.

Verbesserung der Gewässerökologie

Das neue Wasserkraftwerk wird mit einer Leistung von 89 MW und einer jährlichen Stromerzeugung von über 400 Mio. Kilowattstunden -wobei 86 Prozent auf die österreichischen Partner entfallen - einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen, erneuerbaren Energieversorgung der heimischen Haushalte und der Tiroler Wirtschaft leisten und die Gewässerökologie am oberen Inn deutlich verbessern.

Geringere Abhängigkeit von Stromimporten

Mit dem Projekt GKI startet die TIWAG die Umsetzung des Wasserkraftausbaus in Tirol als wesentlichem Eckpfeiler der Tiroler Energiestrategie. Damit wird nicht nur die Ökologisierung des Tiroler Stromwirtschaftssystems vorangetrieben, sondern auch die Abhängigkeit von Stromimporten und fossilen Energieträgern vermindert. Darüber hinaus leistet die heimische Wasserkraft durch ihre ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit einen wichtigen Beitrag für die Attraktivität Tirols als Lebens- und Wirtschaftsraum nicht nur in der Gegenwart sondern auch für künftige Generationen.

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TIWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer
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