"Universum History" zeigt "Entscheidung in der Normandie - Der längste Tag" - am 13. Juni in ORF 2

Wien (OTS) - Der 6. Juni 1944 ist der Tag der größten Militäroperation in der Geschichte. Zehntausende Soldaten der Alliierten landeten an diesem Tag im von Deutschland besetzten Frankreich. Mit einem Sturmangriff sollte eine Westfront gegen die Nazis eröffnet und Hitler in letzter Konsequenz besiegt werden. Im zweiten Teil der zweiteiligen BBC-Serie "Entscheidung in der Normandie" von Timm Dunn (deutsche Bearbeitung: Gregor Stuhlpfarrer) erinnern sich am Freitag, dem 13. Juni 2014, um 22.45 Uhr in ORF 2 einige der letzten Zeitzeugen an die blutigen Kämpfe an den Stränden der Normandie. "Der längste Tag " rekonstruiert im Rahmen von "Universum History" die Ereignisse des 6. Juni 1944. Als Präsentator des Zweiteilers fungiert der renommierte englische Historiker Dan Snow. Um 23.35 Uhr folgt das vom ORF koproduzierte, hochkarätig besetzte Historienepos "Der Untergang" um die letzten Tage des NS-Regimes. Unter der Regie von Oliver Hirschbiegel spielen u. a. Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara, Birgit Minichmayr, Ulrich Matthes und Heino Ferch.

Universum History: Entscheidung in der Normandie - Teil 2: Der längste Tag

Die Militäroperationen, die am Morgen des 6. Juni 1944, dem "D-Day" (Decision-Day), ihren Ausgang genommen hatten, waren für den Verlauf des Zweiten Weltkriegs entscheidend. Die Landung Tausender Schiffe an den Stränden der französischen Normandie markierte den Beginn der "Operation Overload", auf die sich alliierte Soldaten aus den USA, aus Großbritannien und aus Kanada mehr als zwei Jahre lang akribisch vorbereitet hatten. Bereits am Abend des 5. Juni stach eine große Flotte von England kommend in See. Tausende Schiffe aller Klassen verließen britische Gewässer Richtung Normandie, zur Sicherung der Flotte und zum Schutz der Truppen setzten die Alliierten zudem Tausende Flugzeuge ein. Etwa 140.000 Soldaten griffen an diesem Tag fünf Strandabschnitte an, allesamt in der Nähe der französischen Stadt Caen. Sie setzten einen streng geheimen Plan in die Tat um. Die fünf Strände bekamen von den Alliierten Code-Namen: Die Abschnitte, an denen US-amerikanische Soldaten vorrücken sollten, wurden "Utah" und "Omaha" genannt, britische und kanadische Truppen landeten auf Abschnitten namens "Gold", "Sword" und "Juno". Im Landesinneren waren weitere 20.000 alliierte Soldaten im Einsatz. Diese Landungstruppen hatten dafür zu sorgen, dass strategische Ziele wie Brücken, Eisenbahngeleise uns Kommunikationspunkte besetzt oder zerstört wurden.

Vom ersten Schuss, am 6. Juni kurz nach Mitternacht, bis zur Befreiung von Paris sollten zwei Monate vergehen. Dazwischen lagen lange, blutige Kämpfe. Mehr als 4.000 Soldaten wurden an einem einzigen Tag, dem "D-Day", getötet. Allein am Strandabschnitt "Omaha", an dem vorwiegend US-amerikanische Soldaten gelandet waren, kamen mindestens 1.700 Soldaten ums Leben.

Der "Universum History"-Zweiteiler "Entscheidung in der Normandie" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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