VP-Clubobmann Hueter: Nur Verwaltungsreform kann Steuerreform finanzieren!

Wer eine Steuerreform fordert, muss auch sagen, wie sie finanziert wird. SPÖ-Umverteilungspolitik ist zu kurzfristig gedacht.

Klagenfurt (OTS) - In der Aktuellen Stunde der heutigen Landtagssitzung zum Thema Steuerreform spricht sich die Kärntner Volkspartei deutlich gegen die von der SPÖ geforderte Vermögensteuer aus. "Eigentumssteuern treffen den hart arbeitenden Mittelstand:
Häuslbauer, Landwirte, Klein- und Mittelunternehmer werden bei der Vermögenssteuer zur Kasse gebeten. Damit erreicht man nur, dass Firmen wegziehen, Betriebe zusperren und Arbeitsplätze verloren gehen", prognostiziert heute VP-Clubobmann LAbg. Ferdinand Hueter. "Wir sagen nicht Nein zur Steuerreform. Wir sagen Ja, aber verbunden mit einem Abbau der Bürokratie. Hier ist jeder verlorene Tag ein finanzieller Verlust", spricht sich VP-Hueter für eine Verwaltungsreform mit einer Entbürokratisierung aus.

Politiker müssen den Mut aufbringen, Reformen anzugehen. Nur nach neuen Steuern zu schreien, ist SPÖ-Politik. "Diese Neiddebatten müssen inhaltlichen Reformen Platz machen. Wir wollen weniger Steuern statt neuer Steuern. Hände weg vom Eigentum der Österreicher!", hält VP-Hueter eindringlich fest. Die ÖVP ist gegen Umverteilung und für nachhaltige Entlastungen für die Steuerzahler. Dies könne nur durch eine Strukturreform gewährleistet werden. "Einsparungen in der Höhe von 4 Milliarden Euro pro Jahr wären mit einer ordentlichen Verwaltungsreform möglich", gibt Hueter die Zahl des ehemaligen Rechnungshofpräsidenten Franz Fiedler abschließend dem Koalitionspartner mit auf den Weg. (Schluss)

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