Lopatka: EU-Beitritt hat Erfolgsstory für Österreich eingeleitet

ÖVP-Klubchef will Bürger direkter in europäische Willensbildungs-Prozesse einbinden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die letzten beiden Jahrzehnte waren eine Erfolgsstory für Österreich, erklärte ÖVP-Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka aus Anlass des 20. Jahrestages der Volksabstimmung über den EU-Beitrittsvertrag in Österreich.

"Seit dem EU-Beitritt ist das Brutto-Inlandsprodukt um rund zehn Prozent gestiegen, und es sind jährlich rund 13.000 Arbeitsplätze entstanden", erklärte Lopatka. Die ausländischen Direktinvestitionen in Österreich seien seither um das Dreifache, die heimischen Exporte um mehr als das Doppelte angestiegen.

Daneben habe die Europäische Union viele Erleichterungen im täglichen Leben der Bürgerinnen und Bürger gebracht, von der Reisefreiheit bis zur gemeinsamen Währung. Der Euro habe allen Schwierigkeiten und Unkenrufen zum Trotz seinen Wert gegenüber anderen Währungen gehalten und in Krisen die Wirtschaft stabilisiert, so Lopatka.

Der ÖVP-Klubobmann erinnerte an den großen Anteil seiner Partei am Zustandekommen der EU-Verträge. Alois Mock habe eine gute Basis für die europäische Integration Österreichs gelegt, die seither von mehreren ÖVP-Außenministern, EU-Kommissaren und starken EVP-Parlamentariern mit Leben erfüllt wurde.

Lopatka bekräftigte den kürzlich gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des EU-Parlaments Othmar Karas vorgestellten Plan bezüglich Einrichtung eines "Wiener Konvents". Dieser "Bürger-Konvent" zur Zukunft der EU solle an die Pro-Europa-Stimmung von 1994 anschließen und dazu beitragen, dass Zivilgesellschaft, NGOs und auch einzelne Bürgerinnen und Bürger stärker an europäischen Prozessen und Entscheidungen mitwirken können.
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