Stronach/Dietrich: Luxuspensionen sind moralisch nicht zu vertreten

Man kann sich nicht auf Kosten der nächsten Generation selbst bereichern!

Wien (OTS) - "Die Luxuspensionen sind ein total privilegiertes System, das moralisch nicht zu vertreten ist", erklärte die geschäftsführende Klubobfrau des Team Stronach, Waltraud Dietrich in ihrem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde. Und weiter: "Wir tragen Verantwortung für die Zukunft, ein erster Schritt ist gemacht." Allerdings fordert das Team Stronach eine Obergrenze bei Pensionen -gedeckelt durch die ASVG-Obergrenze, ein Pensionssystem für alle. Als richtigen Schritt in die Zukunft bezeichnete Dietrich in diesem Zusammenhang das Pensionskonto: "Es schafft Transparenz und sollte ein Anreiz sein, länger zu arbeiten, die Pension selbst mitzugestalten!"

Sie selbst konnte zwischen dem privilegierten System und einer ASVG-Pension wählen, erklärte Dietrich. Sie habe freiwillig "nein danke" gesagt und "ich habe mich selbstverständlich für das neue System entschieden", denn: "Man kann sich nicht auf Kosten der nächsten Generation selbst bereichern!" Allerdings hätten "viele, auch von der FPÖ, Wasser gepredigt und Champagner getrunken".
Wir wollen ein System, das nachvollziehbar ist, so Dietrich. Auch wenn die neue Obergrenze "nur ein kleiner Schritt ist, bin ich froh, dass endlich Bewegung in das starre System gekommen ist", erklärte Dietrich. Sie erinnerte, dass es unter Adenauer einen drei-Generationen-Plan zum Erhalt des Versorgungssystems gegeben hatte. "Jetzt gibt es aber immer weniger Kinder - uns fehlen die, die das System finanzieren", warnte Dietrich.

Künftig werde man neben der Basisversorgung verstärkt auf zwei und drei Säulen beim Pensionssystem setzen müssen, so Dietrich. Sie verlangte: "Wir müssen das System neu aufstellen. Wir brauchen eine Familienpolitik, wo sich junge Paare bewusst für Kinder entscheiden können - ohne in die Armutsfalle zu tappen".

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