Nationalrat - Aktuelle Stunde: Oberhauser kritisiert Neos-Pensionspläne als "Pensionsraub"

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sozialsprecherin Sabine Oberhauser hat in der heutigen aktuellen Stunde des Nationalrats scharfe Kritik am Pensionskonzept der Neos geübt. Das von den Neos propagierte kapitalgedeckte System sei unsicher; dies habe die Entwicklung privater Pensionskassen in den letzten Jahren gezeigt. Die Vorschläge der Neos zu Pensionskürzungen seien "sehr wohl ein Pensionsraub", so die SPÖ-Sozialsprecherin am Donnerstag. ****

Unter dem Titel "aktiver Beitrag der Pensionen" sieht das Neos-Konzept de facto Pensionskürzungen vor. Gleichzeitig soll für Arbeitnehmer private Pensionsvorsorge statt Lohnerhöhungen forciert werden, was zwar für den Arbeitgeber steuerlich günstig sei, für den Arbeitnehmer allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Damit Pensionistinnen und Pensionisten im Konzept der Neos eine sinnvolle Zusatzpension bekommen können, müssten sie mehrere hundert Euro im Monat zur Seite legen - "wer soll sich das leisten können?", so Oberhauser. "Da ist mir unser sicheres, umlagefinanziertes staatliches Pensionssystem weitaus lieber", so die SPÖ-Sozialsprecherin. (Schluss) sc/ah

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001