Verleihung der Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille 2014 an Publizist Hans Winkler

ÖVP-Parlamentsklub und Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs luden zu Festakt ins Parlament

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Publizist und ehemalige Leiter der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung, Dr. Hans Winkler, wurde gestern, Mittwochabend, mit der Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille 2014 ausgezeichnet. Anlässlich der Medaillen-Verleihung luden der ÖVP-Parlamentsklub und die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs (AKV) zu einer Festveranstaltung ins Parlament. Der Präsident der AKV, Mag. Helmut Kukacka, sowie der stv. ÖVP-Bundesparteiobmann Abg. Niki Berlakovich hießen die Gäste willkommen, darunter Seine Exzellenz Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari sowie Seine Exzellenz Dr. Peter Stephan Zurbriggen, Apostolischer Nuntius in Österreich.

"Diese Auszeichnung wird an Laien vergeben, die herausragende Leistungen im Sinne des wohlverstandenen Laienapostolats erbracht haben. Dr. Hans Winkler erhält sie in Würdigung seines Engagements für das katholische Laienapostolat im Rahmen seines journalistischen Lebenswerkes", erläuterte Kukacka in seiner Begrüßungsansprache. Berlakovich würdigte Winkler als "seriösen Journalisten", der sich auch als Vorsitzender des Verbandes katholischer Publizisten Österreichs gesellschaftspolitisch engagiert habe. Winkler reihe sich als "würdiger Empfänger" in die Reihe der anderen bedeutenden mit der Medaille ausgezeichneten Persönlichkeiten. Erstmals wurde die "Kardinal Opilio Rossi-Medaille" 1985 - zum 75. Geburtstag Rossis -vergeben. Bisherige Opilio-Rossi-Preisträger waren u.a. Prof. Dr. Andreas Khol und Prof. Dr. Herbert Schambeck, die beide der Festveranstaltung beiwohnten, und Dr. Alois Mock.

Berlakovich verwies in seinen einführenden Worten auf das Bekenntnis der ÖVP zu ihren christlichen Wurzeln und auf die Europäische Union, deren Gründung auch aus christlichem Gedankengut heraus entstanden sei, um Frieden zu schaffen. Diese Idee erhalte vor allem heute durch die Situation in der Ukraine Aktualität.

Grußworte kamen von Seiner Exzellenz Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari. Der Diözesanbischof Egon Kapellari stand im Mittelpunkt eines Interviewbandes, den Winkler nach vielstündigen Interviews im Styria-Band: "Egon Kapellari. Was kommt? Was bleibt?" verfasste. Die Laudatio hielt Mag. Rudolf Mitlöhner, Chefredakteur der "Furche", der am Anfang seiner journalistischen Laufbahn bei der Kleinen Zeitung gearbeitet hatte und Winkler als Ressortleiter Außenpolitik kennenlernte.

Die AKV sieht sich in der Verantwortung des Laien - für die Gestaltung der Gesellschaft aus christlicher Verantwortung - in besonderer Weise mit seiner Eminenz Opilio Kardinal Rossi verbunden. In Erinnerung an die große Bedeutung des 2004 verstorbenen Kirchenmannes und Apostolischen Nuntius in Österreich (1961 bis 1976) für das katholische Laientum - er war unter anderem Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien - wurde die "Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille" geschaffen.

"Ich wollte einen Beitrag leisten, dass Kirche in der Öffentlichkeit beachtet wird, ihre Stimme erhebt und diese zum Gehör gebracht wird, wie sie es auch möchte und sollte", so Winkler in seinen Worten nach der Verleihung.
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