FPÖ: Strache fordert einheitliches ASVG-System

Wien (OTS) - FPÖ-Klubobmann HC Strache übte in der heutigen Sitzung des Nationalrats heftige Kritik daran, dass die SPÖ mit der ÖVP und den Grünen ein Pensionsmodell beschließen werde, dass neue Türen für Luxuspensionen öffne. Nun werde es ein Modell für Privilegienritter in der Politik, Verwaltung und staatsnahen Betriebe geben, mit dem jene Herrschaften 9.060 Euro zusätzlich zur ASVG-Höchstpension kassieren könnten. "Die gehen mit 170.000 Euro nach Hause, während jene Pensionisten, die unter der Armutsgrenze leben, für dumm verkauft werden", kritisierte Strache.

Auf der Strecke bleiben jene 240.000 Pensionisten, die im untersten Bereich leben müssen und all die Jahre mit Pensionserhöhungen abgespeist wurden, die unter der Inflationsrate gelegen sind. Strache sprach von einer realen Enteignung auf Kosten der Pensionisten. Es handle sich um Menschen, die sich Lebensmittel und Betriebskosten kaum noch leisten könnten, obwohl sie ein Leben lang hart gearbeitet hätten. Sozialminister Hundstorfer und Finanzminister Spindelegger würden das auch noch gutheißen. Strache fordert, dass die Pensionen an die Inflationen angepasst werden. Außerdem solle es ein einheitliches ASVG-System geben, dass keine Privilegien mehr ermögliche.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002