FPÖ-Hofer: Energieeffizienzgesetz bleibt weiterhin Großbaustelle

Auch Experten bestätigen nun die Notwendigkeit eines österreichweiten Energie-Masterplans als Voraussetzung

Wien (OTS) - "Bundesminister Mitterlehner ist nicht gut beraten, die Vorgaben der EU-Energieeffizienzrichtlinie in vorauseilendem Gehorsam Brüssel gegenüber jetzt auf Biegen und Brechen in Österreich als einem der ersten europäischen Länder umsetzen zu wollen", lässt der FPÖ-Energiesprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer als Reaktion auf die gestern im Ministerrat beschlossene Regierungsvorlage zum Energieeffizienzgesetz wissen.

Zwar gab es in einigen Bereichen Nachbesserungen, insgesamt weise die Regierungsvorlage aber noch immer massive Mängel auf. Selbst namhafte Experten, wie beispielsweise Univ.-Prof. Dr. Stefan Schleicher vom Wegener Center für Klima und Globalen Wandel an der Karl-Franzens-Universität Graz, sehen ein Gesamt-Energiekonzept für Österreich als Voraussetzung für sinnvolle Effizienz- und Einsparungsmaßnahmen an. Daher sollte auch die österreichische Bundesregierung den Fachstimmen folgen und einen österreichweiten Energie-Masterplan entwickeln, auf dem weitere energiepolitische Maßnahmen aufbauen.

"Seit Jahren weise ich darauf hin, dass der "energiepolitische Fleckerlteppich" und die Kompetenzaufspaltungen auf ministerieller Ebene die angepeilte Energiefreiheit Österreichs bis 2050 in weite Ferne rücken lassen. Anstatt sich zum Ziel zu setzen, so rasch als möglich die Energiewende zu vollziehen, verlieren sich die zuständigen Minister in Debatten über Paragraphen und EU-Vorgaben", kritisiert Hofer und bekräftigt weiter "es muss unser gemeinsames Ziel sein, Österreich aus der fossilen Importabhängigkeit zu führen und dafür ist die FPÖ jedenfalls ein verlässlicher Partner".

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