Blümel: Was ist denn nun die Linie in der Neos-Partei?

Alm abberufen ist das eine, Glauben endlich tolerieren das andere – Fragen der Religion kein "Herzensthema" der Neos-Partei und reiner "Nebenschauplatz"? – Will die Neos-Partei wirklich Sterbehilfe gesetzlich verankern?

Wien, 10. Juni 2014 (ÖVP-PD) "Nichts ändert sich an der Religionsposition der Neos", hat Matthias Strolz heute offenbar im Parlament gegenüber Journalisten gesagt. "Was ist denn nun diese sagenumwobene Religionsposition?", fragt ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel: "Bis dato haben wir nur Pastafaris, fliegende Spaghettimonster und Lächerlichmachen von Glauben und Religion vernommen." Der Neos-Parteiobmann und neuer Neos-Religionssprecher sei aufgefordert klarzustellen, was nun die Parteilinie sei und ob sich diese geändert habe. Blümel: "Sind Fragen der Religion kein 'Herzensthema' der Neos-Partei und nur ein reiner 'Nebenschauplatz'?" Laut der "Initiative Religion ist Privatsache" habe sich Strolz vor den Nationalratswahlen als Laizist präsentiert und gefordert, dass sämtliche Besserstellungen der Kirchen und Religionsgesellschaften in Bundes- und Landesgesetzen überprüft werden sollen und wollte eine Orientierung Österreichs an gesetzliche Sterbehilfe-Lösungen, die in der Schweiz beziehungsweise den Niederlanden gelten. "Ist dem wirklich so, Herr Strolz?", richtet der ÖVP-General die Frage an den neuen Neos-Religionssprecher und wünscht ihm abschließend alles Gute zu seinem heutigen Geburtstag. ****

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