Wirtschaft für Integration: Österreich für gut ausgebildete MigrantInnen attraktiver machen!

Kraft-Kinz und Rahimi: "Brain Drain ist Gefahr für österreichische Wirtschaft!"

Wien (OTS) - "Österreich muss für gut ausgebildete Menschen mit internationalem Background attraktiver werden!", zeigen sich Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi, Obleute des Vereins Wirtschaft für Integration, anlässlich der heutigen Pressekonferenz "Gegen brain drain aus Österreich" der Wirtschaftskammer Österreich, des Österreichischen Integrationsfonds und des Arbeitsmarktservices überzeugt.

"Viele zugewanderte Menschen arbeiten unter ihrem Qualifikationsniveau, nur 17 % der ausländischen Studierenden bleiben laut OECD nach ihrem Studium in Österreich. Das spricht nicht gerade für die Attraktivität unseres Landes als Arbeitsplatz für gut Ausgebildete und Hochqualifizierte - ganz im Gegenteil! Wenn die Chemikerin als Taxifahrerin arbeiten muss und wenn wir junge Menschen, die hier an den Universitäten ausgebildet werden, nach ihrem Studienabschluss nicht in Österreich halten können, geht unserem Land und insbesondere der österreichischen Wirtschaft wertvolles Potenzial verloren. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!", so Kraft-Kinz und Rahimi weiter.

"Internationale Talente beim Arbeitsmarkteinstieg unterstützen, RWR-Card weiterentwickeln!"

"Projekte und Initiativen, die Menschen mit Migrationsgeschichte beim Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt unterstützen, wie das vom Verein Wirtschaft für Integration initiierte PatInnenprogramm 'KONNEX' oder das von der Wirtschaftskammer Österreich, dem Österreichischen Integrationsfonds und dem Arbeitsmarktservice getragene 'Mentoring für MigrantInnen', sind deshalb ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", so Kraft-Kinz und Rahimi weiter (weitere Informationen: www.sagsmulti.at/konnex).

"Um Österreich für Fachkräfte attraktiv zu machen, ist es aber auch notwendig, die gesetzlichen Rahmenbedingungen an die zunehmende Internationalisierung unserer Wirtschaft und unseres Arbeitsmarktes anzupassen. Die Rot-Weiß-Rot-Card ist in ihrer jetzigen Form zu wenig attraktiv und muss dringend weiterentwickelt werden, wenn wir als Wirtschaftsstandort im Wettbewerb um die besten Hände und Köpfe nicht ins Hintertreffen geraten wollen", argumentieren Kraft-Kinz und Rahimi. "Die Einkommensgrenze von 2.000 Euro für StudienabsolventInnen bei der Rot-Weiß-Rot-Card ist zu hoch angesetzt, der Zugang zur Karte muss auch für BachelorabsolventInnen geöffnet werden!", fordern die beiden.

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