FP-Seidl: Praterstern bleibt Schandfleck im Bezirk!

Zahlen des Innenministeriums sprechen für sich

Wien (OTS/fpd) - Jeden Morgen das gleiche Bild - jeder Tag beginnt am Praterstern mit einer zünftigen Schlägerei unter Betrunkenen. Die zumeist aus Osteuropa stammenden, alkoholisierten Pöbler greifen in jüngster Zeit wieder vermehrt Passanten an, belästigen sie und versuchen, ein paar Euro abzuluchsen. "Dieser Zustand ist untragbar. So kann und darf es nicht bleiben", sagt der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Leopoldstadt, LAbg. Wolfgang Seidl, "und das vor dem Hintergrund, dass täglich gut 150.000 Menschen auf dem Weg von und zur Arbeit den Praterstern passieren müssen."

Nun gibt es endlich die aktuellsten Zahlen aus dem Innenministerium. Im Jahr 2013 kam es am Praterstern zu unglaublichen 44.074 Amtshandlungen, 6299 Verwaltungsübertretungen und 2106 Anzeigen wegen strafbarer Handlungen. "Wenn die Gutmenschen von Rot und Grün jetzt noch immer behaupten, alles im Griff zu haben, dann leben sie in einer anderen Welt", so Seidl.

Die herumirrenden Sozialarbeiter sind machtlos - das sind junge Burschen und Mädchen, die den herumlungernden Alkoholleichen rein gar nichts entgegen zu setzen haben. Aber anstatt das Problem vor Ort mittels Alkoholverbot zu beheben, wie von Seidl gefordert, hat jüngst der neue Leopoldstädter Bezirksvorsteher Hora mit einer "unglaublich innovativen" Idee aufhorchen lassen und diese auch tatsächlich umgesetzt. Er hat ein futuristisches Mobilklo am Praterstern errichten lassen und möchte die Sinnhaftigkeit nach einiger Zeit evaluieren...! Wie diese Evaluierung aussieht hat er allerdings noch nicht verraten. "Möchte er den Alkoholgehalt im Urin messen oder eventuell die Urinmenge pro Tag? Diese irrwitzige und hilflose 'Häuslidee Horas' ist ein Schlag ins Gesicht jener, die hier täglich vorbei müssen. Sollen die Prügeleien etwa dorthin verlegt oder Schnapsleichen so vor den Blicken der Öffentlichkeit versteckt werden? Man fragt sich, in welcher Welt die SPÖ-Granden eigentlich leben. Nun ist Schluss mit lustig. Die nun vorliegenden Zahlen müssen jetzt endlich zu Taten führen", fordert Seidl abschließend. (Schluss) hn

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