Neue 15a zu Sprachförderung - Oxonitsch: "Erfreulich, aber Kritik Wiens bleibt aufrecht!"

Geld für Sprachförderung wird Familienministerium "weggenommen"

Wien (OTS) - "Die Bereitschaft von Minister Kurz, mit den Ländern über eine neue Vereinbarung über die Mittel für die sprachliche Frühförderung zu verhandeln, ist zwar grundsätzlich erfreulich, allerdings bleibt die grundsätzliche Kritik Wiens aufrecht", reagierte heute Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch auf Aussagen von Minister Kurz. "Es ist aus Sicht Wiens völlig unverständlich, warum diese Mittel für die Sprachförderung beim Ausbau abgezogen werden! Schließlich waren immer 350 Mio Euro für den Ausbau zugesagt und die Sprachförderung wurde immer vom Integrationsressort finanziert!"

Jetzt würden diese Mittel dem Familienministerium weggenommen und zum Integrationsbereich verschoben, "und weshalb hier eine eigene 15a-Vereinbarung notwendig ist, erschließt sich mir auch nicht", so Oxonitsch. "Die derzeit in Verhandlung befindliche Vereinbarung über den Ausbau der institutionellen Kinderbetreuung beinhaltet unter anderem auch Ausbildungsmaßnahmen und könnte ohne weiteres auch gleich um die Sprachförderung erweitert werden. Aber scheinbar will Minister Kurz diesen Bereich der Familienministerin nicht gönnen. Das ist schade, denn es wäre wichtig und notwendig, dass man all diese Themenbereich als Gesamtpaket betrachtet."

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