Kunst zum Mitmachen

Projekt der FH St. Pölten fördert Partizipation in der Kunst

St. Pölten (OTS/FHSTP) - Mit dem intermedialen Kunstprojekt TransCoding ermöglicht die FH St. Pölten Menschen über sozio-kulturelle Grenzen hinweg direkte Partizipation an einem Kunstprojekt und dem damit verbundenen gesellschaftlichen Diskurs. Thema des Projekts ist "Identität", Hauptzielgruppe ist ein bislang für zeitgenössische Kunst kaum oder nicht erreichbares junges Publikum.

"Wer sind Sie in diesem Frühling?"

Unter anderem zu dieser Frage können Menschen im Projekt TransCoding künstlerische Beiträge gestalten und auf den verschiedenen Online-Kanälen des Projekts teilen und diskutieren. Aufgefordert sind alle Menschen, die gerne schreiben, fotografieren, programmieren, Musik machen, komponieren oder auf andere Art kreativ sind.

Damit dies funktioniert, wird im Projekt derzeit eine Online/Offline-Community initialisiert, die über verschiedene, innerhalb der Social-Media-Kultur verlinkte Websites das künstlerische Thema "Identität" aufgreift und kommentiert. Basis und Ankerpunkt zur aktiven Teilnahme bilden dabei ein Blog (http://what-ifblog.net), eine Facebook-Seite (www.facebook.com/whatif.participatoryArt), ein Twitter-(https://twitter.com/e_violin) und ein YouTube-Kanal (http://bit.ly/1j969jb). Hauptzielgruppe ist ein bislang für zeitgenössische Kunst kaum oder nicht erreichbares junges Publikum. Im Idealfall entsteht aus den Aktivitäten ein gesamtes, fluktuierendes Kunstprojekt.

Treffen auf gleicher Ebene statt "Intellektuellen"-Kunst

Ziel des Projekts ist ein Treffen kreativer Menschen auf gleicher Ebene als Alternative zu einer "Intellektuellen"-Kunst. Im Projekt wird untersucht, wie eine dementsprechende Community aufgebaut und für das Kunstprojekt gewonnen werden kann.

TransCoding wechselt die Perspektive von der akademisch-rückblickenden Untersuchung eines Kunstwerkes zur künstlerischen Forschung, bei der die digitale, partizipierende Community die Dominanz professioneller KünstlerInnen und akademischer Forschung herausfordert und Durchlässigkeit und gegenseitige Einflussnahme einfordert. "Künstlerinnen und Künstler müssen dadurch stärker über ihr Publikum nachdenken; darüber, wie man das Publikum aktivieren und interessieren kann", sagt Barbara Lüneburg, Projektleiterin, Künstlerin und seit kurzem Researcherin am IC/M/T -Institut für Creative/Media/Technologies.

Durch die Partizipation im Projekt nimmt ein Online-Publikum Einfluss auf die Entstehung von Kunst und erfährt Autonomie, Anerkennung und Selbstbestimmung im Austausch mit Kunst und Forschung. MediensoziologInnen begleiten dabei forschend die Prozesse auf Seiten der KünstlerInnen wie der partizipierenden Gemeinschaft.

Multimediashows zwischen Popular- und Hochkultur

Die Entwicklung der Community ist dabei ebenso Teil der künstlerischen Produktion wie die Komposition einer Multimediashow für Violine, Live-Elektronik und Live-Video changierend zwischen Popular- und Hochkultur, die die partizipativen Beiträge auswertet, analysiert und integriert.

Darüber hinaus ist auch das Schaffen einer audiovisuellen Installation geplant, die künstlerische, wissenschaftliche und Community-Beiträge reflektiert und diese mit Hilfe von Augmented Reality zu einem interaktiven Kunsterlebnis zusammenführt. Die Beiträge sollen bei Kunstfestivals und in Galerien gezeigt werden.

Erstmals FH in FWF-Kunst-Programmschiene

Das Projekt "TransCoding - From "Highbrow Art" to Participatory Culture" wird finanziell unterstützt durch den FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (PEEK-Forschungsprojekt AR 259-G21). Mit dem Projekt und der FH St. Pölten ist erstmals eine Fachhochschule an der Programmschiene PEEK (Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste) des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) beteiligt.

Links:
Projektwebseite: http://transcoding.fhstp.ac.at/
Blog zum Projekt: http://what-ifblog.net/
Facebook-Seite: www.facebook.com/whatif.participatoryArt Twitter-Kanal: https://twitter.com/e_violin
YouTube-Kanal: http://bit.ly/1j969jb
Weitere Infos:
http://www.fhstp.ac.at/forschung/institute_bereiche/icmt/transcoding-from-highbrow-art-to-participatory-culture

Rückfragen & Kontakt:

Informationen und Rückfragen:
Mag. Dr. Barbara Lüneburg
IC/M/T - Institut für Creative/Media/Technologies
E: Barbara.Lueneburg@fhstp.ac.at
I: http://www.fhstp.ac.at/forschung/institute_bereiche/icmt/team/luneburg-barbara, http://www.barbara-lueneburg.com/

Pressekontakt:
Mag. Mark Hammer
Presse und Forschungskommunikation
T: +43 (2742) 313 228 - 269
M: +43 (676) 847 228 - 269
E: mark.hammer@fhstp.ac.at
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