IG Pflanzenschutz erfreut über geringe Winterverluste - Landwirtschaftsminister übernimmt Verantwortung

Winterverluste gesunken - beste Ergebnisse aus Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung trotz Einsatz von Neonicotinoiden

Wien (OTS) - Sehr erfreut zeigt sich die Industriegruppe Pflanzenschutz über die heute von der Universität Graz veröffentlichten Zahlen zu den winterlichen Bienenverlusten 2013/2014. "Die Verluste sind im Vergleich zum Vorjahr um fast fünf Prozent zurückgegangen, 12,5 Prozent der eingewinterten Bienenvölker haben den Winter nicht überlebt. Ein interessantes Detail daran ist allerdings, dass im Jahr 2013 der Einsatz von Neonicotinoiden in der Landwirtschaft erlaubt war", sagt der Vorstand der IG Pflanzenschutz Christian Stockmar.

"Zusätzlich ist festzuhalten, dass gerade aus den Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung wie der Steiermark und Oberösterreich die geringsten Verluste gemeldet wurden. Der Vorwurf, dass Pflanzenschutzmittel hauptverantwortlich für das Bienensterben seien, wird damit ad absurdum geführt ", so Stockmar der betont:
"Nichtsdestotrotz arbeitet die Industrie weiterhin daran, bienenfreundliche Produkte auf den Markt zu bringen."

"Die Bienenverluste haben viele Ursachen. Nachdem Umweltgruppen im vergangenen Jahr versucht haben, den Herstellern von Pflanzenschutzmitteln die Hauptschuld unterzuschieben, ist es wichtig andere Faktoren, wie etwa den Einfluss der Varroamilbe, genau zu untersuchen. Die IG Pflanzenschutz ist zur Zusammenarbeit jederzeit bereit", sagt Stockmar.

Die IG Pflanzenschutz begrüßt daher ausdrücklich den von Bundesminister Rupprechter initiierten Prozess "Zukunft Pflanzenbau". "Minister Rupprechter übernimmt hier beispielhaft Verantwortung für die Versachlichung der Diskussion, wozu die IG Pflanzenschutz selbstverständlich ihren Beitrag leisten wird", hält Stockmar abschließend fest.

Hintergrund:
Die 15 Mitglieder der IG Pflanzenschutz sind die wichtigsten Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130 Millionen Euro an Umsatz.

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