Tarek Leitner und Kati Bellowitsch begrüßen zu "Mutter Erde - Die Show" - live am 6. Juni in ORF eins

Mit Thomas Maurer, Sarah Wiener, Barbara Stöckl, Werner Boote, Anna F., die Seer und vielen weiteren Promis

Wien (OTS) - Zum Abschluss der ORF-Initiative "Mutter Erde" steht am Freitag, dem 6. Juni 2014, live um 20.15 Uhr in ORF eins "Mutter Erde - Die Show" auf dem Programm. Darin wollen Tarek Leitner und Kati Bellowitsch ein Bewusstsein für die Umwelt schaffen und für ausgewählte Naturschutzprojekte rund um das Thema Wasser Spenden lukrieren. Zu Wort melden sich u. a. Dokumentarfilmer Werner Boote, der bereits mit seinem Film "Plastic Planet" auf die Verschmutzung der Umwelt aufmerksam gemacht hat, und Greenpeace-Unterstützerin und Köchin Sarah Wiener. Für beste musikalische Unterhaltung aus Österreich sorgen Anna F., Julian le Play, Como und die Seer. Und auch die Spendentelefone sind prominent besetzt - zum Hörer greifen u. a. Rudi Roubinek, Thomas Geierspichler, Gregor Seberg, Helmut Pechlaner, Barbara Stöckl, Thomas Maurer, Petra Frey, Mirna Jukic, Vadim Garbuzov, Kathrin Menzinger und "Miss Earth" Katia Wagner. Außerdem meldet sich Ö3-Moderator Peter L. Eppinger live von der Außenstelle vor dem Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz in Wien.

Die "Mutter Erde"-Spendenprojekte, die in der Live-Show vorgestellt werden

Die Au

Augebiete sind nicht nur Puffer für Hochwasser, sondern auch Hotspots der Artenvielfalt. Die Wieseninseln an der Trummerlahn sind wichtige Bausteine im Auenverbundsystem der südsteirischen Grenzmur. Sie sind akut von landwirtschaftlicher Intensivierung bedroht. Mit dem Verlust der letzten Auwaldreste und der nährstoffarmen und artenreichen Wiesen würden auch Bewohner wie Ameisenbläuling, Schwarzer Apollo, Gelbbauchunke, Gottesanbeterin, Herbstzeitlose oder Großer Wiesenknopf für immer verschwinden.

Der Inn

Österreich wurde in den vergangenen 15 Jahren mehrfach von katastrophalen Hochwassern heimgesucht. Flüsse wie die Donau, der Inn, der Lech, die Salzach, die Mur oder die Drau traten über ihre Ufer und überfluteten Siedlungen, Gewerbe- und Industrieflächen und richteten insgesamt an die drei Milliarden Euro an Schäden an. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die Verbauung der heimischen Fließgewässer. Insgesamt sind nur rund 14 Prozent der heimischen Gewässer noch als natürlich zu bezeichnen. Über 50.000 sogenannter Querbauwerke wie Flussverbauungen und Staudämme zerschneiden ihr Fließkontinuum. Es fehlt der natürliche Puffer zwischen Hochwasserwelle und dem menschlichen Lebens- und Wirtschaftsraum. Nach dem Hochwasser 2005 starteten das Lebensministerium, das Land Tirol und der WWF eine Initiative, um den Inn lebendiger, aber auch sicherer zu machen. Der Inn sollte in erster Linie wieder mehr Platz erhalten. Daher fuhren ab 2008 in der Milser Au die Bagger auf, entfernten Uferverbauungen und bereiteten damit dem Inn neue Gestaltungsmöglichkeiten. Neue Schotter- und Kiesflächen entstanden, Inseln bildeten sich.

Youth Taking Action for the Earth (YTAE)

YTAE ist eine Gruppe engagierter Jugendlicher und junger Erwachsener zwischen 14 und 25 Jahren, die sich für ihre Umwelt einsetzt. Ihre Vision ist eine faire und nachhaltige Welt. Um einen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels zu erreichen, planen die Mitglieder Projekte, die sie selbst durchführen, wobei sie von Mentoren gecoached werden. Unter anderem werden die Jugendlichen ein bis zweimal im Jahr aktiv, um die Donauufer im Nationalpark Donau-Auen zu reinigen. Dabei werden im Laufe eines Tages meistens 15 bis 25 Müllsäcke gefüllt, das meiste davon Plastikmüll, der sonst in der Donau und somit letztendlich im Meer landen würde.

Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen für die Tschernobylkinder von Global 2000

Im Osten der Ukraine ist die Trinkwassersituation katastrophal. Durch Bergbau, Schwerindustrie und nicht zuletzt die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist das Grundwasser massiv verschmutzt und mit Chemikalien und giftigen Schwermetallen belastet. Um die Situation nachhaltig zu verbessern, unterstützt GLOBAL 2000 Kinderheime, Spitäler und Schulen im Osten der Ukraine mit Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen. Damit können die Kinder unbesorgt Wasser aus der Leitung trinken, so viel sie wollen.

Meere brauchen Schutzgebiete!

Sie sind ein faszinierender und artenreicher Lebensraum: die Ozeane. Obwohl von Österreich weit entfernt, prägen sie unser tägliches Leben: Die Ozeane bestimmen nicht nur den weltweiten Wasserkreislauf und unsere Wettersysteme. Mehr als die Hälfte des weltweit verfügbaren Sauerstoffs wird von einzelligen Meeresalgen produziert wird - jeder zweite unserer Atemzüge stammt also aus dem Meer. Ohne Ozeane gäbe es kein Leben auf diesem Planeten. 80 Prozent aller heutigen Lebewesen auf der Erde leben im Meer. Der Mensch jedoch hat es in wenigen Jahrzehnten geschafft, die Ozeane extrem zu schädigen. Unsere Meere sind in Seenot geraten! Hauptgefahren sind Klimawandel und Überfischung. Um den Ozeanen eine Chance zu geben, bleibt nur ein Weg: ihre ökologisch nachhaltige und sozial verantwortliche Nutzung. Für Greenpeace unverzichtbar ist dabei neben einer nachhaltigen Fischerei ein weltweites Netz von Meeres-Schutzgebieten, die nahezu frei von menschlichen Eingriffen bleiben, und wo Fischerei, Rohstoffabbau, Müllentsorgung und Ölbohrungen verboten sind.

"Mutter Erde - Die Show" ist als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Spendenmöglichkeiten:

"Mutter Erde"
Bankleitzahl: 20111 Erste Bank
IBAN AT44 2011 1800 8008 8000
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"Mutter Erde"-Spendenhotline: 0800 400 002

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