Karas: Europäische Demokratie darf sich nicht von Cameron erpressen lassen

EU-Parlamentsvizepräsident: "Kommissionspräsident ist nicht Generalsekretär der nationalen Regierungen, sondern Regierungschef Europas"

Brüssel, 05. Juni 2014 (ÖVP-PD) "Die europäische Demokratie darf sich nicht vom britischen Regierungschef Cameron erpressen lassen", so der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas heute nach einer Sitzung der EVP-Fraktion mit Jean-Claude Juncker, dem Kandidaten der EVP für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten. "Wir wählen nur Juncker", betont der österreichische Wahlsieger. ****

"Der Kommissionspräsident ist nicht der Generalsekretär der nationalen Regierungen, sondern der Regierungschef Europas", betont Karas und appelliert an Cameron, das Wahlergebnis zu akzeptieren
und an den Präsidenten des Europäischen Rats, Herman van Rompuy, den Prozess der Nominierung des Kommissionspräsidenten nicht weiter zu verzögern. "Juncker muss rasch nominiert werden, damit die Erarbeitung des Regierungsprogramms beginnen kann", so Karas.

Gleichzeitig erinnert Karas: "Das Arbeitsprogramm der
Kommission wird vom Europäischen Parlament mit dem neuen Kommissionspräsidenten verhandelt, nicht von den Staats- und Regierungschefs. Die EVP und die ÖVP unterstützen die Grundprinzipien und die Prioritäten Junckers voll und ganz", so der EU-Parlamentsvizepräsident.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Othmar Karas, MEP, Tel.: +32-2-284-5627,
othmar.karas@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
daniel.koster@ep.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002