Lehrermangel in Wien: Die Realität steht zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Wien (OTS) - In einer kurzen Replik bezeichnete heute ÖVP Wien Bildungssprecherin LAbg. Isabella Leeb die Behauptung der Wiener Stadtschulratspräsidentin, dass es in Wien keinen Lehrermangel gäbe, als vollkommene Realitätsverweigerung. Dass es einen solchen gibt, ist allen bekannt. Ich empfehle dazu persönlichen Kontakt mit Wiener Lehrern, Eltern und Kindern. Wenn Brandsteidl heute wider besseres Wissen das Gegenteil behauptet, ist sie offensichtlich das prominenteste Opfer der SPÖ Wien Propaganda.

Zudem verweist Leeb auf die zahlreichen Widersprüche in den Aussagen, die Brandsteidl heute gegenüber der APA tätigte. Denn so behauptet Brandsteidl zwar, dass es keinen Mangel gäbe, man aber dennoch auch im kommenden Schuljahr in geübter Tradition auf noch nicht fertig ausgebildete Lehrer zurückgreifen müsse. Zudem verweist sie darauf, dass Wien über den Stellenplan hinaus 1.206 Lehrer zur Abdeckung des tatsächlichen Bedarfs benötige - wozu, wenn es doch keinen Mangel gibt?

"Sorgen Sie für ausreichend Lehrer, Frau Stadtschulratspräsidentin, und beenden Sie ihre Politik der Widersprüche zu Lasten von Wiens Schülern. Es besteht im Bildungsbereich dringender Handlungsbedarf. Hören sie auf, in gelernter Parteistrategie von blühenden Wiesen zu sprechen, sehen sie den Realitäten ins Auge und werden sie endlich tätig" so Leeb abschließend.

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