Handwerkerbonus ist wichtiger Impuls für Gewerbe und Handwerk

Bundessparte Gewerbe und Handwerk begrüßt Start des Handwerkerbonus, eine notwendige Maßnahme gegen Schwarzarbeit und für Konjunkturbelebung

Wien (OTS/PWK381) - "Der Handwerkerbonus für Arbeitsleistungen bei der Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von Wohnraum ist eine langjährige Forderung des Gewerbe und Handwerks in Österreich. Endlich kommt er zur Umsetzung", zeigt sich Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich erfreut. "Ich erwarte mir durch die neue Förderung, dass die Konsumenten sich häufiger für den Professionisten statt den Pfuscher entscheiden und somit mehr Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region entsteht. Der Handwerkerbonus ist somit ein deutliches Signal zur Konjunkturbelebung und ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Schwarzarbeit. Der Budgetrahmen ermöglicht rund 50.000 Förderanträge à 600 Euro in den nächsten eineinhalb Jahren, das ist ein wichtiger Impuls für das Gewerbe und Handwerk." Wirtschaftsforscher gehen davon aus, dass dadurch die Schwarzarbeit um 100 bis 200 Mio. Euro vermindert wird. Davon profitieren vor allem Klein- und Mittelbetriebe durch vermehrte Aufträge, aber auch ihre Kunden durch eine Entlastung bei den Arbeitszeitkosten.

Förderung auch für Fassaden- und Dacharbeiten Bei der Ausgestaltung des Handwerkerbonus konnte von der Bundessparte Gewerbe und Handwerk erreicht werden, dass auch Arbeiten an der "Außenhaut" von Wohnobjekten gefördert wird, wie z.B. Fassaden-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten. Besonders wichtig für eine praxisgerechte Handhabung ist eine Auflistung jener Gewerbe, deren Arbeiten unter die Förderung fallen können. Außerdem sollte es möglich sein, dass mehrere Endrechnungen in einem Förderantrag zusammengefasst werden können. Die Einreichung über die Bausparkassen bietet einen kundengerechten Zugang zur Beantragung. "Ich appelliere an die österreichischen Konsumenten, diese neue Fördermöglichkeit für die Arbeitsleistung von Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten im Wohnbau zu nutzen und damit die so dringend notwendigen Impulse für die Wirtschaft und deren Kunden auszulösen", resümiert Scheichelbauer-Schuster. (KR)

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