Auftakt des "Universum History"-Zweiteilers "Entscheidung in der Normandie"

Teil 1: "Die große Invasion" am 6. Juni um 22.45 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - 6. Juni 1944 - der Tag der größten Militäroperation in der Geschichte. Zehntausende Soldaten der Alliierten landen an der französischen Küste. Mehr als 6.000 Schiffe, 11.000 Flugzeuge und insgesamt rund 170.000 Mann sollen in letzter Konsequenz für die Kapitulation Hitler-Deutschlands sorgen. "Die große Invasion", der erste Teil des neuen BBC-Zweiteilers "Entscheidung in der Normandie" von Timm Dunn (deutsche Bearbeitung: Gregor Stuhlpfarrer) zeigt im Rahmen von "Universum History" am Freitag, dem 6. Juni 2014, um 22.45 Uhr in ORF 2, wie der alliierte Sturmangriff die Geschichte entscheidend beeinflusste. Um 23.30 Uhr folgt der ORF/SWR-Fernsehfilm "Rommel" mit Ulrich Tukur in der Titelrolle. Regisseur Niki Stein thematisiert die letzte Lebensphase des Generalfeldmarschalls -seinen Konflikt zwischen unbedingter Loyalität und notwendiger Opposition.

Der zweite Teil des "Universum History"-Zweiteilers "Entscheidung in der Normandie" - "Der längste Tag" - steht am Freitag, dem 13. Juni, um 22.45 Uhr auf dem Programm von ORF 2. Danach ist um 23.30 Uhr das vom ORF koproduzierte, hochkarätig besetzte Historienepos "Der Untergang" um die letzten Tage des NS-Regimes zu sehen. Unter der Regie von Oliver Hirschbiegel spielen u. a. Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara, Birgit Minichmayr, Ulrich Matthes und Heino Ferch.

Universum History: Entscheidung in der Normandie - Teil 1: Die große Invasion

Der 6. Juni 1944 ist D-Day, Decision-Day - der Tag der Entscheidung. Die alliierten Truppen starteten an diesem Tag eine Reihe an Militäroperationen, auf die sie sich mehr als zwei Jahre lang akribisch vorbereitet hatten. Das unumstößliche Ziel: der Sieg gegen Hitler. Mit einem Sturmangriff sollten amerikanische, englische und kanadische Truppen eine Westfront gegen die Nazis eröffnen. Davor musste allerdings der mächtige Verteidigungswall Hitler-Deutschlands durchbrochen werden. Dafür konnten die Strategen der Alliierten auf die neuste Militärtechnik dieser Zeit zurückgreifen, die ihnen ein dreidimensionales Modell der Topografie zu Lande ermöglichte. Damit sollten die vorrückenden Truppen ideal auf den Einsatz auf fremden Boden vorbereitet werden. Für diese 3-D-Modelle knipsten alliierte Aufklärer Tausende Fotos von Flugzeugen aus.

Um die Operation so erfolgreich wie möglich zur Umsetzung zu bringen, setzen die Alliierten zudem auf einen strengen Geheimhaltungsplan:
Sie gaben nicht nur der Operation selbst eine Tarnbezeichnung ("Operation Overload"), sondern auch den Stränden, an denen die Truppen Kontinentaleuropa betreten sollten: Die Abschnitte, an denen amerikanische Soldaten vorrücken sollten, wurden "Utah" und "Omaha" genannt, britische und kanadische Truppen landeten auf Abschnitten, die die Codenamen "Gold", "Sword" und "Juno" bekamen. Wegen Schlechtwetters musste die Operation verschoben werden, als die Truppen schließlich aus ihren Landungsbooten sprangen und an Land gingen, waren die Verluste auf beiden Seiten enorm. Bei der Schlacht um die Normandie, die am D-Day ihren Ausgang genommen hatte, fanden nach Schätzungen von Historikern rund 60.000 alliierte und 75.000 deutsche Soldaten sowie 20.000 Zivilisten den Tod.

Die BBC-Dokumentation "Entscheidung in der Normandie" ist die aufregende Rekonstruktion der Ereignisse des 6. Juni 1944. Für den packenden Zweiteiler fungiert der renommierte englische Historiker Dan Snow als Präsentator. Er zeichnet die Aktivitäten vor der Militäroperation sowie am Tag X nach und besucht dafür Originalschauplätze. Zudem erinnern sich einige der letzten Überlebenden der "Operation Overload" noch einmal an die größte Militäroperation der Geschichte.

Der "Universum History"-Zweiteiler "Entscheidung in der Normandie" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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