FPÖ: Strache gegen EU-Kandidatenstatus für Albanien

Aufnahmeverfahren wäre völlig unverantwortlich

Wien (OTS) - Strikt gegen die Zuerkennung des EU-Kandidatenstatus für Albanien spricht sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache aus. Die EU habe derzeit wohl wirklich andere Sorgen als sich einen weiteren Nettoempfänger anzulachen. Zumal bestehe die Gefahr, dass damit die Türkei und somit der imperialistische Islamismus Erdoganscher Prägung einen Brückenkopf in der EU hätten, da es sich bei Albanien ja um einen mehrheitlich islamischen Staat handle.

Abgesehen von den wirtschaftlichen Kennzahlen Albaniens, die weit unter dem EU-europäischen Durchschnitt lägen, treibe auch die Korruption prächtige Blüten. So werde Albanien von Transparency International auf Platz 116 geführt. Man könne sich also leicht ausrechnen in welchen Kanälen die EU-Gelder versickern werden, sollte Albanien den Kandidatenstatus erhalten, so Strache.

Es sei daher viel zu früh und unverantwortlich, ein derart ungeeignetes Land in die EU aufnehmen zu wollen, forderte Strache die Bundesregierung auf, sich entgegen der Ankündigungen von Außenminister Kurz, gegen einen Kandidatenstatus für Albanien auszusprechen.

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