Holdhaus ad Tag der Umwelt: Betonierte Freizeitzonen verdrängen grüne Erholungszonen

Wünsche mir mehr natürliche "Erleben erlaubt"-Zonen!

Wien (OTS) - "Der diesjährige Titel des internationalen Tages der Umwelt 'Natur ganz nah - gut leben in der Stadt' spiegelt ein Hauptproblem großer Städte wider. Der wachsende Zuzug in die Stadt und die damit einhergehende bauliche Verdichtung stellt eine große Herausforderungen für die aktuelle Städteplanung dar. Ich sehe hier vor allem zwei Probleme: zum Einen den Rückgang der landwirtschaftlich genutzten Flächen und zum Anderen, dass 'betonierte Freizeitzonen' grüne Erholungszonen verdrängen", kritisiert die Umweltsprecherin der ÖVP Wien LAbg. Karin Holdhaus die Wiener Stadtregierung.

Karin Holdhaus: "In Wien ist die Tendenz Richtung 'baulich reguliertes Freizeitangebot' sehr stark. Das darf nicht auf Kosten des Naturerlebnisses gehen! Parks und Grünflächen müssen Erholungsbereiche für Mensch und Tier bleiben und nicht durch verbaute (betonierte) Freizeit- und Unterhaltungszonen ersetzt werden. Denn die Natur erfüllt viele Funktionen - verbessert die Luftqualität, bietet Lebensraum für wilde Kleintiere und Erholungszonen, also Biodiversität für Mensch und Tier. Aber so wie das heutige Motto lautet: 'Natur ganz nah' heißt das: Grünflächen überall und nicht nur am Rande der Stadt!"

Karin Holdhaus abschließend: "Die Tendenz muss genau in die andere Richtung gehen: Weniger regulierte und verplante Zonen, die zwar schön aussehen, aber eigentlich nur zur Dekoration dienen, dafür mehr 'natürliches Naturerlebnis'". Konkret bedeutet das:

  • Statt Englische Rasenflächen mehr wilde Blumenwiesen!
  • Statt Ersatzpflanzungen "irgendwo" und in Miniatur adäquate Ersatzpflanzungen vor Ort und verstärkte Baumerhaltungsmaßnahmen!
  • Statt "Betreten verboten" bzw. "Ballspielen verboten" mehr "Erleben erlaubt" Zonen!

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