BZÖ-Heimbucher: Kein zusätzliches Personal für das AMS

Zu viel Administration, zu wenig persönliche Betreuung

Wien (OTS) - Laut Medienberichten fordert das AMS weitere personelle Ressourcen, um die persönlichen Betreuungszeiten pro Arbeitslosen zu erhöhen. Dabei leide das AMS ausschließlich an strukturellen Defiziten. "Wenn sich die Mitarbeiter des AMS in 3/4 ihrer Zeit mit administrativen Aufgaben auseinandersetzen müssen und dadurch zu wenig Zeit für persönliche Betreuung bleibt, ist das nicht nur ein Armutszeugnis für das AMS. Es ist vielmehr auch ein Warnsignal, endlich eine nötige Strukturreform vorzunehmen. Mit mehr Mitarbeitern löst man diese systematischen Probleme nicht", so Florian Heimbucher, BZÖ-Bündnisobmannstellvertreter und Wirtschaftssprecher.

Was die staatliche Verwaltung vormacht, setzt das AMS vehement fort. "Hier wird unreflektiert Personal angestellt, ohne sich dabei die wesentliche Problematik vor Augen zu führen. Der Sparstift gehört in der Verwaltung angesetzt, damit die vorhandenen Strukturen endlich wieder den Menschen zu Gute kommen", führt Heimbucher aus, der gleichzeitig auch Hilfestellung anbietet. "Wenn das AMS wie ein privatwirtschaftlicher Betrieb - nämlich leistungsorientiert und ökonomisch sinnvoll - handle, kann sich Österreich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten innerhalb der Arbeitslosenunion absetzen und eine Vorreiterrolle zur Arbeitslosenbekämpfung einnehmen. Die einzige Leistung des AMS ist Beschäftigungstherapie wie zu Zeiten des Steinzeitsozialismus, ohne Rücksicht auf Individualität und Persönlichkeiten. Auch hier herrscht Reformbedarf!" so Heimbucher abschließend.

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