ACR Bilanz 2013: mehr Forschung und Entwicklung für die KMU

Austrian Cooperative Research präsentiert Jahresbericht 2013 und feiert Jubiläum "60 Jahre ACR"

Wien (OTS) - Die Mitglieder der Austrian Cooperative Research (ACR) setzten 2013 mehr Forschungsprojekte mit Unternehmen um als im Vorjahr. Es gab einen Zuwachs beim Forschungsaufwand am Gesamtumsatz. Der leistungsbezogene Umsatz stieg von 48,9 Mio. auf 49,3 Mio. Euro, die Zahl der Beschäftigten von 634 auf 650. Das geht aus dem Jahresbericht 2013 hervor, den ACR Präsident DI Martin Leitl am 4. Juni 2014 in Wien präsentierte.

Der Jahresbericht hat ein großes Thema: "60 Jahre ACR". Denn die ACR wurde 1954 als "Vereinigung der kooperativen Forschungsinstitute der gewerblichen Wirtschaft Österreichs" gegründet. Ein Wissenschaftsjournalist verfasste den Hauptteil. Er portraitierte jedes ordentliche ACR Mitglied am Beispiel eines repräsentativen Produktes oder Verfahrens. Daraus entstand eine Sammlung von wegweisenden Entwicklungen aus den fünf Forschungsschwerpunkten der ACR: Bauen, Umwelttechnik, Werkstoffe, Lebensmittel und Wettbewerbsfaktoren.

Die Zahlen 2013 im Detail

2013 setzten die 19 ordentlichen ACR Mitglieder 498 FEI Projekte mit einem Projektvolumen von 5.000 Euro oder mehr um, 2012 waren es 437. FEI steht für Forschung, Entwicklung und Innovation und ist das zentrale Thema im ACR Netzwerk. 2013 betrug der FEI Aufwand am Gesamtumsatz 32,6 Prozent, 2012 lag er noch bei 30,3 Prozent. 410 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 650 waren 2013 im Bereich FEI beschäftigt, also 63 Prozent, 2012 waren es noch 58 Prozent.

"Das Fazit aus diesen Zahlen ist, dass im ACR Netzwerk der Anteil von Forschung und Entwicklung im Vergleich zu anderen Dienstleistungen kontinuierlich zunimmt", erklärt Leitl. "ACR Mitglieder sind angewandte Forschungsinstitute, bieten aber nicht nur F&E sondern zum Beispiel auch Prüfen und Messen, Technologietransfer und Schulungen an."

Das Alleinstellungsmerkmal der ACR: Ihre Mitglieder erbringen über zwei Drittel ihrer Leistungen für kleine und mittlere Unternehmen. 2013 lag dieser Wert bei genau 74 Prozent, genauso wie 2012.

"Durch ihren KMU Fokus trägt die ACR dazu bei, dass der Innovationsgedanke auch in mittelständischen Unternehmen präsent wird und hier Barrieren beim Zugang zu Forschung und Entwicklung fallen", so Leitl.

www.acr.ac.at/Jahresbericht2013

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