"Eco" am 5. Juni: Hypo-Zwischenbilanz und Formel 1 in Spielberg

Und: "Mutter Erde": Billiger Atomstrom bedroht heimische Wasserkraftwerke

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 5. Juni 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Kein Tempo bei der Hypo: Immobilienverkauf schleppend

Die Kosten für die Kärntner Hypo-Bank blockieren die Steuerreform für Millionen Österreicherinnen und Österreicher. Doch auch innerhalb der Hypo gibt es kaum Fortschritte; so geht der Verkauf der Immobilien nur sehr schleppend voran. 2.700 Objekte im Wert von 2,2 Milliarden Euro stehen zum Verkauf an, die meisten im Ausland. Die eigens gegründete Immobilientochter "Probus Real Estate" kommt nicht vom Fleck: Pro Jahr werden nur an die 100 bis 150 Immobilien abgestoßen. Nachdem die leicht zu verkaufenden Immobilien in Deutschland und Österreich schon weg sind, plagt man sich nun mit den "schwierigen Brocken" am Balkan und in Italien. Katinka Nowotny zieht für "Eco" eine - leider traurige - Zwischenbilanz der Hypo-Aktivitäten.

Erfolgsmotor Formel 1: Dietrich Mateschitz belebt Spielberg mit zweihundert Millionen

In zwei Wochen ist es so weit. Die Formel 1 kehrt in die Obersteiermark zurück. Auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg bei Zeltweg werden 200.000 Besucherinnen und Besucher erwartet, die TV-Übertragungen werden allein in Deutschland, der Schweiz und Österreich geschätzte zehn Millionen Rennsportfans erreichen - ORF eins berichtet ab 19. Juni insgesamt 16 Stunden vom wichtigsten Rennsportereignis des Jahres. Initiator und Hauptbetreiber des Riesenprojekts ist Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz - und der hat sich rund um den "Spielplatz Spielberg" (Zitat Eigenwerbung) nicht lumpen lassen. 70 Millionen Euro wurden in die Adaptierung der alten Formel-1-Strecke gesteckt, 130 Millionen investierte der Erfinder des Energy-Drinks in Hotellerie, Gastronomie und Event-Infrastruktur der Obersteiermark. Doch wer nur den Mäzen Dietrich Mateschitz sieht, liegt falsch. Alles rund um den "Spielplatz Spielberg" dient auch der Vermarktung der rot-blauen Aluminiumdose, berichtet Günther Kogler.

ORF-Umweltinitiative "Mutter Erde braucht dich.": Überlebenskampf -Billiger Atomstrom bedroht österreichische Wasserkraftwerke

Ein Schreckensszenario befürchten die kleinen heimischen Stromproduzenten: Atomstrom könnte in Europa mit Tarifen von mehr als 10 Cent pro Kilowattstunde staatlich gefördert werden. Ökostromanbieter dagegen würden mit einem Marktpreis von 3 Cent pro Kilowattstunde abgefunden. Dabei kämpfen Österreichs 3.000 Kleinwasserkraftwerke, die für die flächendeckende Versorgung enorm wichtig sind, jetzt schon ums wirtschaftliche Überleben. Denn nicht nur der importierte Atomstrom erschwert das Verdienen, auch alte Kohlekraftwerke liefern derzeit billig ins Netz. Kohlestrom wird zwar mit enormem CO2-Ausstoß produziert, die gesetzlichen Abschlagzahlungen für diese Emissionen sind jedoch so gering wie noch nie.
Anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni präsentiert der ORF im Rahmen der Umweltinitiative "Mutter Erde braucht dich." vom 29. Mai bis 6. Juni in allen seinen Medien eine Schwerpunktwoche zum Thema "Wasser" (Infos unter http://presse.ORF.at). "Eco" zeigt dazu Beispiele, wie sich kleine Wasserkraftwerke gerade noch finanziell über Wasser halten. Ein Bericht von Werner Jambor.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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