Androsch: Neue NÖ Pflegekindergeldverordnung tritt Anfang Juni in Kraft

Gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen steht im Vordergrund

St. Pölten, (OTS/SPI) - Für das Land NÖ sind der Schutz und die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein zentrales Anliegen. Mit dem 2013 neu beschlossenen Kinder- und Jugendhilfegesetz wurde zuletzt ein zeitgemäßer rechtlicher Rahmen entsprechend den gesellschaftlichen Entwicklungen unter dem Motto "Weg von der Kontrolle, hin zur Hilfestellung" gesetzt. Per 1. Juni 2014 tritt nun mit der "NÖ Pflegekindergeldverordnung" eine weitere Maßnahme in Kraft, die Kindern und Jugendlichen eine Hilfestellung geben soll, denen das Schicksal nicht die besten Startbedingungen zugedacht hat. "Kinder und Jugendliche brauchen in schwierigen Situationen ganz besonderen Beistand und viel Aufmerksamkeit. Dabei spielt die sexuelle Orientierung der pflegenden Person keine Rolle, vielmehr muss das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen, um ihm Halt zu geben und eine positive Entwicklung zu ermöglichen", unterstreicht NÖ Kinder- und Jugendhilfelandesrat Ing. Maurice Androsch.

Die Eckpunkte der neuen Verordnung sind einerseits Verwaltungsvereinfachungen, andererseits sozialversicherungsrechtliche Verbesserungen für die 848 Pflegeeltern sowie passgenaue Erziehungshilfen. Neben der bekannten Form der Pflegelternschaft wird es künftig "professionelle Pflegeeltern", kurzfristige "Pflegeeltern in Krisenfällen" und "Pflegeeltern für schulpflichtige Kinder" geben. Auch eine Erhöhung des Pflegekindergeldes um 2,9 Prozent für die 880 Pflegekinder ist Inhalt des neuen Pakets. Insgesamt sieht das Land Niederösterreich im Voranschlag 2014 für diese Maßnahmen knapp 6,5 Mio. Euro vor. "Kinder und Jugendliche erleben Krisen besonders intensiv und sind umso mehr auf fremde Hilfe angewiesen, egal ob es sich um familiäre Konflikte, schulische und private Probleme oder häusliche Gewalt sowie Missbrauch handelt. In all diesen Fällen, die für die Betroffenen äußerst schwierige Momente bedeuten, dürfen sie mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine gelassen werden", so Androsch.

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