- 30.05.2014, 10:46:28
- /
- OTS0074 OTW0074
Bundesminister Rupprechter: Österreichischer Milchmarkt im Aufwind
Qualitätsstrategie zeigt Erfolg, Senkung der Superabgabe für Überlieferung dringend notwendig
Utl.: Qualitätsstrategie zeigt Erfolg, Senkung der Superabgabe für
Überlieferung dringend notwendig =
Wien (OTS) - Anlässlich des Weltmilchtages am 01.06.2014 zieht
Bundesminister Andrä Rupprechter Bilanz über die heimische
Milchwirtschaft. Der Export im Bereich der Milchprodukte hat sich
seit 1995 versechsfacht, die Tendenz zeigt weiter nach oben. In den
letzten Jahren konnte die österreichische Milchproduktion
insbesondere in den Bereichen gentechnikfreie Erzeugung,
Bio-Produkte, regionale Produkte und Heumilch punkten. "Der Auslauf
der Milchquote Ende März 2015 muss von den österreichischen
Milchbäuerinnen und Milchbauern dazu genutzt werden, bestmögliche
Zukunftschancen und eine bestmögliche Startposition zu erlagen. Dazu
ist es wichtig, überhöhte Abgaben stark zu reduzieren", erläutert
Rupprechter.
In Europa, wie auch in Österreich ist mit einem Anstieg der
Milchproduktion zu rechnen. Rupprechter hat die Europäische
Kommission bereits aufgefordert, die Superabgabe für Überlieferung,
die bis zum Auslaufen der Quote noch anfällt, stark zu reduzieren,
um eine rasche Entlastung der österreichischen Milchbäuerinnen und
-bauern sicher zu stellen. Eine wichtige Maßnahme, die sofort
umgesetzt werden könnte, ist eine Änderung der Fettkorrektur. Eine
Entscheidung darüber wird Mitte Juni im Rat fallen.
Die österreichische Qualitätsstrategie beginnt bereits am Bauernhof
und zieht sich durchgehend bis ins Produktregal. Das bringt einen
doppelten Gewinn: einen nachhaltigen Mehrwert für die Milchwirtschaft
und einen Qualitätsvorsprung für die KonsumentInnen. Besonders das
Bio-Milch-Segment hat einen enormen Aufschwung erlebt. In den letzten
20 Jahren konnte eine Verdoppelung erreicht werden. Der Marktanteil
beträgt bereits 16 %.
Die Wertschöpfung der heimischen Milchwirtschaft wird wesentlich
durch den Export von Milchprodukten gesteigert. Etwa ein Drittel der
exportierten Milchprodukte geht an Österreichs wichtigsten
Handelspartner Deutschland, beim Käse ist es fast die Hälfte. Aber
auch Nicht EU-Länder wie China, Russland, Libyen und die Arabischen
Emiraten wissen die Qualität der österreichischen Milchprodukte zu
schätzen und tragen somit zu einer positiven Handelsbilanz im
Milchbereich bei.
Milch- und Milchprodukte spielen für eine gesunde Ernährung eine
wichtige Rolle, besonders für Kinder. Dem trägt das Schulmilchprojekt
Rechnung. Die tägliche Schulmilch fördert die Konzentration und
Lernfähigkeit und trägt zu richtigen Ernährungsgewohnheiten bei.
Das Europäische Schulmilchprogramm, welches durch die EU gefördert
wird, ermöglicht Kindern in Kindergärten und Bildungsstätten den
regelmäßigen Konsum von frischen, qualitativ hochwertigen
Milchprodukten.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MLA






