MA 48: EMAS-Auszeichnung für das "beste Umweltteam" Österreichs

Wien (OTS) - Hohe Auszeichnung für die MA 48: sie erhielt vom Umweltministerium den begehrten EMAS-Preis für vorbildliche Leistungen als Umweltteam. "Ich gratuliere dem großartigen Team der MA 48 zu diesem Preis, die Kolleginnen und Kollegen leisten täglich einen entscheidenden Beitrag zur so hohen Lebensqualität in Wien", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Die nun ausgezeichnete "Umwelt- und Energie-Taskforce" der MA 48 wurde mit der Implementierung des Energiemanagements 2013 ins Leben gerufen. Das Umweltteam mit MitarbeiterInnen aus allen Bereichen der MA 48 beschäftigt sich seither intensiv mit der Weiterentwicklung des Umweltschutzes und der Reduktion des Energieverbrauchs innerhalb der MA 48. Die Umweltmannschaft der MA 48 überzeugte die Jury des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich durch sein weitreichendes Engagement. Umweltmanagement wird bereits seit Jahren erfolgreich bei der MA 48 gelebt. Das Zertifikat für Energiemanagement nach ISO 50001 erhielten "die Orangen" als erste Wiener Magistratsabteilung im Sommer 2013. Beim Umweltmanagement wird das generelle Ziel der effizienten Ressourcennutzung im Umweltbereich betrachtet und bewertet. Beim Energiemanagement dagegen liegt der Fokus auf der technischen Analyse, Evaluierung und kontinuierlichen Optimierung der Energienutzung. Da die MA 48 in sehr vielen unterschiedlichen, höchst komplexen Bereichen wie der Abfallsammlung, der Abfallbehandlung, der Straßenreinigung, dem Winterdienst oder dem Fuhrpark tätig ist, war die Bildung eines eigenen Umweltteams mit MitarbeiterInnen der jeweiligen Bereichen eine sehr wichtige Entscheidung. Der regelmäßige Informationsaustausch im Umweltteam ermöglicht eine höchst effiziente Umsetzung der geplanten Schwerpunkte und der Eruierung der benötigten Maßnahmen. Mit dieser Schwerpunktsetzung unterstreicht die MA 48 den Willen, das hohe Umweltniveau der Wiener Abfallwirtschaft weiter voranzutreiben, nicht nur durch große Umweltprojekte wie dem Bau des neuen und modernen Mistplatzes in Heiligenstadt oder des Abfalllogistikzentrums und der energetischen Nutzung von Deponiegas oder des Restmülls durch die thermische Verwertung, sondern auch durch kleine innerbetriebliche Maßnahmen.

Im Vorjahr lagen die Schwerpunkte der Arbeiten des Umweltteams in der Bewusstseinsbildung der MitarbeiterInnen sowie auf der Reduktion des Energieverbrauchs beim Heizen und Lüften. Darüber hinaus wurden elektrisch betriebene PKW's für Testzwecke im innerstädtischen Betrieb angeschafft. Seit kurzem "blüht" auf der Deponie Rautenweg auch eine Solaranlage in Form einer Blume. Bei Inbetriebnahme fächert sich die Blume auf und richtet sich nach dem Sonnenstand aus. Genützt wird der Strom insbesondere für die energiefreundliche Betankung des "48er-Tatzelwurms", ein Bummelzug, der die DeponiebesucherInnen rund um die Deponie führt. Darüber hinaus kommt der Strom aber natürlich auch dem Deponiebetrieb zu Gute. Im Bereich der Unterkünfte und sonstigen Gebäuden der MA 48 wurden weitere maßgebliche Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs etwa bei Computern, der Beleuchtung und der Heizungssysteme umgesetzt.

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