Bayr erfreut über Reaktion der EU-Kommission zu "One of us": "Ein Sieg der Vernunft und Aufklärung!"

EU-Kommission steht zum Recht auf Selbstbestimmung der Frauen

Wien (OTS/SK) - Als "Sieg der Vernunft und Aufklärung" bezeichnet Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die heute verlautbarte Stellungnahme der Europäischen Kommission zur Europäischen BürgerInneninitiative (EBI) "One of us". Die Kommission stellt fest, dass sie keinen Gesetzesvorschlag vorlegen werde, der die Finanzierung von Tätigkeiten unterbindet, welche die Zerstörung menschlicher Embryonen voraussetzen. "Die konservativ-religiös motivierte EBI "One of us" hatte das Ziel, Frauenrechte zu beschneiden", beschreibt Bayr die Stoßrichtung der EBI, die darauf abzielte, Gesundheitsversorgung von Frauen in Entwicklungsländern einzuschränken. "Dies hätte bedeutet: kein Zugang zu Verhütungsmitteln, keine Betreuung von Schwangeren, keine Möglichkeit auf einen sicheren Schwangerschaftsabbruch" beschreibt Bayr Forderungen von "One of us". ****

Jährlich sterben 287.000 Frauen in Entwicklungsländern an Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. Mehr Todesfälle und gesundheitliche Folgen wären die Folge. "Die EU hat sich international zur Bekämpfung der Müttersterblichkeit bekannt. Dafür ist Zugang zu Verhütungsmitteln unerlässlich", pocht Bayr auf das entwicklungspolitische Engagement der EU zum Erreichen des 5. Millenniumentwicklungszieles und stellt fest: "Der Schwangerschaftsabbruch ist kein Verhütungsmittel. Aber jede Frau, egal ob in Österreich, einem anderem EU-Mitgliedstaat oder sonst wo auf der Welt, muss niederschwelligen Zugang zu einem legalen und somit sicheren Abbruch haben." (Schluss) sc/mp

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