Hildegard Burjan Dialog der CS Caritas Socialis: Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz

Am 27.5.2014 fand der 18. Hildegard Burjan Dialog der CS Caritas Socialis zum Thema Demenz und die Teilhabe von Menschen mit Demenz in der Gesellschaft statt

Wien (OTS) - Der Hildegard Burjan-Dialog steht in der Tradition der Gründerin der CS Caritas Socialis. Einmal im Jahr lädt die CS zu einem Fachgespräch, um sich aktuellen Themen der Pflege und Betreuung fokussiert zu widmen.

Demenz weiter denken

In diesem Jahr stand der Tag ganz im Zeichen des seit einem Jahr gestarteten Projekts "Demenz weiter denken". Im Rahmen des Projekts setzt die Caritas Socialis gezielt auf die Kompetenzerweiterung der MitarbeiterInnen durch ein Bündel an Fortbildungsmaßnahmen.

Nachhaltige Impulse für die Teilhabe von Menschen mit Demenz Vier weitere Teilprojekte haben das Ziel, auch über die CS hinaus, nachhaltige Impulse für die Teilhabe von Menschen mit Demenz in Wien zu setzen.

Die Schwerpunkte dabei sind:

  • Die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen zum Thema Demenz: sowohl in den Kindergärten und Horten der CS, bei den Kindern von MitarbeiterInnen als auch in kooperierenden Schulen, für die maßgeschneiderte Schulprojekte angeboten werden.
  • Eine CS übergreifende Vernetzung von Angeboten für Angehörige von Menschen mit Demenz.

Ehrenamtliche DemenzwegbegleiterInnen

Gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe Alzheimer Austria hat die CS im September das Projekt "Ehrenamtliche DemenzwegbegleiterInnen" ins Leben gerufen. 12 ehrenamtliche DemenzwegbegleiterInnen absolvieren eine Ausbildung für Demenzbegleitung im Kardinal König Haus und sind in den spezialisierten Einrichtungen der CS für Menschen mit Demenz und auf Anfrage zu Hause im Einsatz.

Demenzfreundlicher 3. Wiener Gemeindebezirk

Im 3. Wiener Gemeindebezirk finden seit Jänner 2014 auf Initiative der CS Caritas Socialis und mit Unterstützung von Bezirksvorsteher Erich Hohenberger Vernetzungstreffen von Trägern professioneller Angebote und VertreterInnen gesellschaftlicher Initiativen statt. Die VernetzungspartnerInnen teilen die Überzeugung: Es braucht Bewusstseinsbildung und gemeinsame Anstrengungen, um Menschen mit Demenz verstärkt an der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Themen der Vernetzung sind die Veranstaltung eines demenzfreundlichen Marktplatzes als Ort für Begegnung, Information und Austausch und ein Gottesdienst, zu dem gezielt Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen eingeladen werden, um Teilhabe zu erfahren. Weiters geht es um niederschwellige Vermittlung von Demenz im 3. Bezirk und um die Solidarität im öffentlichen Raum/Sozialraum zu stärken.

Detlef Rüsing und Dr. Stefanie Auer als FachreferentInnen

Im Rahmen des Palliativ-Demenz-Tages am 27. Mai 2014 stellten die Projektgruppen den Projektfortschritt vor, als externe FachreferentInnen referierten Detlef Rüsing BScN, MScN (Universität Witten Herdecke) zum Thema "Lebensqualität dementer Menschen" und Dr. Stefanie Auer (MAS Alzheimerhilfe Bad Ischl, Donauuniversität Krems) zum Thema "Wie kann eine Re-Integration von Menschen mit Demenz in unsere Gesellschaft gelingen". Sie gaben Resonanz zur gesellschaftlichen Relevanz der im Rahmen des Projekts entwickelten Initiativen.

Die CS Caritas Socialis baut auf ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen auf. Sie will die betroffenen Menschen und deren Angehörige sichtbar machen und damit zu einer offenen und positiven Bewusstseinsbildung beitragen. Getragen ist das Engagement von der Überzeugung: Jeder Mensch hat unabhängig von Fähigkeiten, Einstellungen und Einschränkungen individuelle Ressourcen und möchte diese in die Gesellschaft einbringen.

CS Caritas Socialis - Lebensqualität vom Beginn bis zum Ende des Lebens

Die CS Caritas Socialis wurde 1919 von Hildegard Burjan als geistliche Schwesterngemeinschaft, mit dem Auftrag soziale Not zu lindern, gegründet. Heute arbeiten rund 900 MitarbeiterInnen und Schwestern in den CS Einrichtungen gemeinsam mit rund 300 ehrenamtlich Engagierten und 500 PraktikantInnen zusammen, um den Gründungsauftrag Hildegard Burjans zu erfüllen.

Die CS Caritas Socialis begleitet Menschen vom Beginn bis zum Ende des Lebens: Mütter mit ihren Kindern im Haus für Mutter und Kind (MUKI), Hilfesuchende in den CS Beratungsdiensten, Menschen mit Multiple Sklerose in den MS-Spezialeinrichtungen, Menschen mit Demenz in den Alzheimer- und Demenzbetreuungseinrichtungen sowie ältere und hochbetagte Menschen in den integrativ-geriatrischen Einrichtungen und unheilbar kranke Menschen im CS Hospiz Rennweg.

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