Leitl: Ergebnis der EU-Wahl muss bei Wahl des neuen Kommissionspräsidenten respektiert werden

Juncker als Spitzenkandidat der stärksten Fraktion im neuen Europaparlament soll nächster Kommissionspräsident werden

Wien (OTS/PWK362) - "Das Votum der europäischen Wählerinnen und Wähler muss respektiert werden: Das Ergebnis der Europawahlen zeigt klar: Die Europäische Volkspartei mit Jean-Claude Juncker als Spitzenkandidat ist ganz klar die stärkste Fraktion im neuen Europaparlament. Juncker soll daher auch nächster Präsident der Europäischen Kommission werden. Alles andere wäre den europäischen Bürgern, denen man gesagt hat, mit ihrer Stimme würden sie auch über die Besetzung der Kommissionsspitze mitentschieden, nur schwer zu erklären", betont Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich und Ehrenpräsident des Europäischen Wirtschaftskammerndachverbandes EUROCHAMBRES, nach dem Rat der EU-Staats- und Regierungschefs.

Jean-Claude Juncker sei aus Sicht der Wirtschaft "der richtige Mann an der Spitze Europa", so Leitl: "Er verfügt über langjährige europäische Erfahrung, ob als Finanzminister, Regierungschef oder Chef der Euro-Gruppe. Und er ist ein Garant für rasche Initiativen zur Stärkung des Standorts und der Wettbewerbsfähigkeit." Nur mit einem starken Kommissionspräsidenten könne Europa die Herausforderungen der Zukunft bestehen. "Innovation, Qualifikation und Jugendbeschäftigung sind die Schlagwörter der kommenden Jahre. Nur wenn wir verstärkt auf diese Bereiche setzen, können wir global wettbewerbsfähig bleiben."

Nachdem sich das Europaparlament bereits mit großer parteiübergreifender Mehrheit für Juncker ausgesprochen habe, müsse der Europäische Rat nun rasch eine Entscheidung treffen und den Luxemburger als nächsten Kommissionspräsidenten nominieren. "Europa braucht so schnell wie möglich eine handlungsfähige EU-Kommission. Wir dürfen keine Zeit mit langen Diskussionen zu verlieren. Auf die neue EU-Kommission und ihren Präsidenten wartet sehr viel Arbeit", fordert Leitl abschließend. (FA)

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