Gesunde Schulen in Wien: VorreiterInnen erstmals ausgezeichnet

Drei Schulen erhalten Gütesiegel des Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen

Wien (OTS) - Drei Wiener Schulen, die sich intensiv um die Gesundheit ihrer Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrerinnen und Lehrer bemühen, wurden am Dienstag erstmals mit dem Güte-siegel des Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen (WieNGS) ausgezeichnet. Ver-geben wurden die Ehrungen von den Vertreterinnen und Vertretern der vier Partnerinstitutio-nen des WieNGS: der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), der Wiener Gesundheitsförde-rung - WiG, der Pädagogischen Hochschule Wien und dem Stadtschulrat für Wien.

Erfreut zeigte sich die Dritte Präsidentin des Wiener Landtags Marianne Klicka über die Ent-wicklung, welche das WieNGS in den letzten Jahren genommen hat: "Immer mehr Schulen in Wien nutzen die Unterstützung und nehmen aktiv am Netzwerk teil. Ich hoffe, dass den ersten Auszeichnungen noch sehr viele folgen werden." In Vertretung von WGKK-Obfrau Ingrid Reischl und WGKK-Generaldirektor Erich Sulzbacher betonte Direktorin Karin Zoufal, dass es der Wiener Gebietskrankenkasse "ein großes Anliegen ist, Gesundheitsförderung nachhaltig und mit hoher Qualität in den Schulalltag zu integrieren." Und die VertreterInnen vom Stadtschulrat Wien sowie der Pädagogische Hochschule Wien freuen sich "auf eine weiterhin gute Ko-operation, die es allen Beteiligten ermöglichen soll, möglichst viele Jahre bei guter Gesundheit zu verbringen."

Die ausgezeichneten Schulen setzen umfangreiche Projekte um

Die Neue Mittelschule in der Bendagasse in Liesing setzt Schwerpunkte in den Bereichen psychische, physische und soziale Gesundheit. Es gibt hier Unterricht zum Thema "Soziales Lernen/Kompetenztraining". Angeboten wird auch eine Ausbildung zur Konfliktlotsin bzw. zum Konfliktlotsen, die als Peer-Mediatoren bei Konflikten eingesetzt werden können. Darüber hinaus werden sowohl gewaltpräventive Maßnahmen durchgeführt und interkulturelle Kompetenzen gefördert als auch zuckerreduzierte Getränke angeboten und ein Schulbuffet mit gesunden Lebensmitteln organisiert.

Die Volksschule Neulandschule in der Alfred-Wegener-Gasse im 19. Bezirk bietet ihren Lehr-kräften Fortbildungen zum Thema "Kinder in ihrem Selbstwertgefühl stärken". Angeboten werden auch Kurse oder Vorträge, in denen die Kinder lernen, sexuellen Missbrauch zu ver-hindern. Weiters werden die Schülerinnen und Schüler in ihrer sozialen Kompetenz gestärkt. Gefördert werden auch gesundes Stehen und Sitzen - etwa durch spezielle Tische.

Das International Business College Hetzendorf in der Hetzendorfer Straße in Meidling hat ein Qualitätsmanagement ins Leben gerufen, das zur Gesundheit aller Beteiligten beiträgt. Für die Schülerinnen und Schüler gibt es Veranstaltungen und Workshops zu gesundheitsrelevanten Themen, und sie werden auch über soziales Lernen und Konfliktmanagement informiert. Auch wird im IBC Hetzendorf Peer-Mediation angeboten. Diese Methode unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Konflikte untereinander und ohne das Zutun von Lehrkräften oder anderen Erwachsenen zu lösen.

Mehr als 80 gesundheitsfördernde Schulen in Wien

Derzeit gibt es mehr als 80 Schulen, die als Netzwerkschulen im WieNGS teilnehmen. Ziel des WieNGS ist es, die teilnehmende Schule zu einem gesundheitsfördernden Ort zu ma-chen, der alle beteiligten Personen berücksichtigt. So sollen etwa die Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf gesundheitsbewusstes, selbstverantwortliches und selbstbestimmtes Handeln und Wissen unterrichtet und gefördert werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang u.a. auch die gewaltfreie Kommunikation. Im Rahmen des WieNGS soll die Kommunikation zwischen Schulleitung, Lehrenden, Lernenden und Eltern gefördert werden.

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