Axel Stockburger: Quantitative Easing (for the street) am Graben eröffnet

Wien (OTS) - Axel Stockburgers Installation am Kunstplatz Graben besteht aus einer vergoldeten Säule, das nach einem Zufallsmechanismus einzelne Euromünzen auf der Straße verteilt. Diese Münzen können von Passanten aufgehoben und mitgenommen werden. Die Skulptur soll eine kritische Auseinandersetzung mit gegenwärtigen finanzpolitischen Maßnahmen anregen. Die von KÖR (Kunst im öffentlichen Raum) initiierte, temporäre Installation wurde gestern vom amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Mailath Pokorny, der KÖR Geschäftsführerin Martina Taig, den Kuratoren Muntean und Rosenblum und dem Künstler und Theoretiker Gerald Nestler in Anwesenheit des Künstlers und zahlreicher PassantInnen eröffnet.

"In der gehobenen Einkaufsmeile Wiens, inmitten zahlreicher Banken auf Geld hinzuweisen, wirkt auf den ersten Blick wie Eulen nach Athen tragen: Axel Stockburgers Hinweis in Form eines willkürlichen Geldspenders ist aber eine ebenso amüsante wie tiefgründige Annäherung an die soziale Frage, an Reichtum und Armut - und nicht zuletzt ein Statement für die Demokratisierung der Wirtschaft. Fragen, die eben doch besonders gut ins Wiener Finanzzentrum passen." so Mailath Pokorny über die Realisierung am Standort Graben.

Axel Stockburger, geboren 1974 in München, lebt und arbeitet in Wien.

KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien

Die Aufgabe von KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien ist die Belebung des öffentlichen Raums der Stadt mit permanenten bzw. temporären künstlerischen Projekten. Die Realisierung von Kunstprojekten im öffentlichen Raum gilt als wichtiger Aspekt der Kulturarbeit, ebenso deren Vermittlung und Dokumentation.

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