Mehr Lebensqualität ohne Rauch

Österreichische Jugendliche rauchen häufiger als der europäische Durchschnitt - mit Präventionsprojekten den Anteil jugendlicher Raucher nachhaltig senken.

Wien (OTS) - Aus Anlass des Weltnichtrauchertages spricht Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, von einem Missverhältnis in Österreich in Sachen Tabakprävention: "Wir sind Spitzenreiter bei den rauchenden Jugendlichen. Gleichzeitig hinken wir hinterher, wenn es um weitreichende Maßnahmen beim Thema Nichtraucherschutz geht. Damit belasten wir zweifach unser Gesundheitssystem." Die Politik sei laut Huber daher gefordert, endlich die richtige - und damit gesunde - Entscheidung für die österreichische Bevölkerung zu treffen. Im Ländervergleich der OECD greifen die meisten 15jährigen in Österreich zur Zigarette: knapp 25 Prozent sind es bei den männlichen, knapp 30 bei den weiblichen. Der OECD-Durchschnitt liegt hier bei etwa 15 Prozent.

"Wir befürworten die Bemühungen des Bundesministers für Gesundheit und nachhaltige Maßnahmen für einen umfassenden Nichtraucherschutz. Die pharmazeutische Industrie unterstützt nicht nur entsprechende gesetzliche Regelungen, sondern wir arbeiten im Bereich Prävention bereits an konkreten Projekten", so Huber. Ein Projekt, das im September 2013 auf Schiene gesetzt wurde und das über das Gremium Gesundheitsziele gemeinsam von Pharmaindustrie und Hauptverband der Sozialversicherungsträger finanziell unterstützt wird, ist "Niko-Teen". Die Supro - Werkstatt für Suchtprophylaxe hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche in Vorarlberg von Beginn an davon abzuhalten, mit dem Rauchen überhaupt anzufangen und das Nichtrauchen bei ihnen als Norm zu etablieren.

Diese Projekte können als Vorzeigeprojekte dienen. Mit einer Vielzahl solcher Maßnahmen kann erreicht werden, dass das Bewusstsein für ein rauchfreies öffentliches Leben in der Gesamtbevölkerung verankert werde, so Huber abschließend.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Mai 2014), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 12.000 Beschäftigte.

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