- 27.05.2014, 13:15:20
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Jank: Wenn PISA stattfindet, warum nicht auch TIMMS?
Heute Unterrichtsausschuss zur Verlängerung der Sprachförderung
Utl.: Heute Unterrichtsausschuss zur Verlängerung der
Sprachförderung =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - So begrüßenswert es ist, dass die PISA-Testungen
2015 nun doch stattfinden können, so stellt sich schon die Frage,
warum dann nicht auch die ursprünglich ebenfalls für 2015 geplante
Volksschul-Vergleichsstudie TIMSS (Trends in International
Mathematics and Science Study) in der vierten Schulstufe bzw. auch
die abgesagten Bildungsstandards stattfinden können. Nachdem PISA
durchgeführt werden kann, gehe ich davon aus, dass kein Datenleck
mehr besteht und die Datensicherheit gegeben ist, meinte heute,
Dienstag, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank.
Auch wenn PISA heuer das Hauptthema Naturwissenschaften habe, sei es
doch durch den Ausfall von TIMSS für die Fachwelt schwierig
festzustellen, ob ergriffene Maßnahmen zur Verbesserung des
naturwissenschaftlichen Unterrichts auch wirken, bedauert Jank. Denn
gerade in den Naturwissenschaften würden viele wirtschaftliche
Berufschancen liegen.
"Testungen sind wichtig, um Rückschlüsse auf den Leistungserfolg
zuzulassen", so Jank, die dabei auf wichtige Ergebnisse verweist:
"Nach PISA bzw. PIRLS belegen auch die Bildungsstandards, dass sich
die Abhängigkeit des Bildungserfolgs vom sozialen Background zur
Gänze bis zum zehnten Lebensjahr, und nicht während der Sekundarstufe
entwickelt. Das zeigt einmal mehr, dass wir früher, nämlich in der
Volksschule, ansetzen müssen! Die Differenzierung auf der
Sekundarstufe I führt zu mehr Chancengerechtigkeit und besseren
Leistungen!"
Mehr Sprachförderung
Die ÖVP-Bildungssprecherin weist zudem auf einen Tagesordnungspunkt
in der heutigen Sitzung des Unterrichtsausschusses am Nachmittag hin:
Ziel einer Änderung des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) ist es,
die bestehenden Sprachförderkurse fortzuführen. "Sprachförderkurse
stellen eine mittlerweile unverzichtbare Maßnahme zur Unterstützung
von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache dar.
Nachdem diese Maßnahme mit zwei Jahren befristet ist und mit Ende des
Schuljahres 2013/2014 ausläuft, soll sie um weitere zwei Jahre
verlängert werden", so Jank.
Adaptierungen gibt es auch hinsichtlich der bereits beschlossenen
Auflösung der Bezirksschulräte, deren Aufgaben in Zukunft von den
Landesschulräten wahrgenommen werden. "Das führt zu wesentlichen
Vereinfachungen in der Schulorganisation", so Jank abschließend.
(Schluss)
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