• 27.05.2014, 11:54:46
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Bundesheer: Infanteriekompanie verlegt nach Bosnien

"Soldaten leisten wichtigen Beitrag für Sicherheit in ganz Europa"

Utl.: "Soldaten leisten wichtigen Beitrag für Sicherheit in ganz
Europa" =

Wien (OTS/BMLVS) - Heute, Dienstag, den 27. Mai 2014, verabschiedete
Verteidigungsminister Gerald Klug 118 Soldaten in Straß. Sie verlegen
morgen nach Bosnien-Herzegowina, um dort als "Intermediate Reserve"
(IR)-Kompanie bereitzustehen. Unter IR-Kompanie versteht man
professionelle Reservekräfte für die österreichischen Missionen am
Balkan, die innerhalb kürzester Zeit vor Ort eingesetzt werden
können. Diese österreichischen Soldaten werden voraussichtlich bis
20. Juni Hilfe für die Bevölkerung nach den verheerenden Regenfällen
leisten. Anschließend lösen sie planmäßig die ungarischen Soldaten ab
und werden als Infanteriekompanie in das Multinationale Bataillon
integriert. Verteidigungsminister Klug: "Unsere Soldaten leisten
einen wichtigen Beitrag für unsere Sicherheit und letztlich für die
Sicherheit in ganz Europa."

Die österreichischen Soldaten sind als IR-Kompanie im Camp Butmir in
Sarajevo stationiert. Ihr Einsatzgebiet ist ganz Bosnien und
Herzegowina. Das Aufgabenspektrum der Kompanie ist vielfältig. Es
reicht von der Camp-Sicherung, Ordnungseinsätzen, dem Kontakthalten
mit der Bevölkerung zur Erstellung von Lagebildern bis hin zum Schutz
von Transporten, Objekten und Personen. Wenn rasche Einsätze
erforderlich sind, verlegen sie mit Hubschraubern. Insgesamt besteht
das Kontingent aus 117 Mann und einer Frau. Die Steiermark stellt mit
71 Soldaten den stärksten Anteil gefolgt vom Burgenland mit 20 und
Niederösterreich mit 12 Soldaten. Die Soldatin und die Soldaten
stammen vom Jägerbataillons 17 aus Straß, vom Jägerbataillon 19 aus
Güssing und dem Pionierbataillon 3 aus Melk. Durch ihre Entsendung
wird Österreich mit rund 320 Soldatinnen und Soldaten das stärkste
Kontingent bei EUFOR/ALTHEA stellen.

Bundesminister Klug nützte seinen Besuch in Straß auch, um den
Bundesheer-Piloten, die vergangene Woche im Rahmen ihres
Auslandseinsatzes Hilfsflüge geflogen sind, zu danken. Innerhalb
weniger Tage konnten in mehr als 300 Flügen weit über 900 Menschen
gerettet und über zehn Tonnen Lebensmittel und wichtige Güter für die
Bevölkerung transportiert werden. Klug sprach den Soldaten seinen
Respekt, Dank und seine Anerkennung aus.

"Besondere Herausforderungen brauchen besondere Lösungen und
Leistungen. Unser Bundesheer ist ein Garant dafür, unter
schwierigsten Bedingungen seinen Auftrag zu erfüllen", fasste Klug
zusammen. Er verwies dazu auf das Hilfskontingent der
ABC-Abwehrschule und der ABC-Abwehrtruppe, das ebenfalls seit
Mittwoch in Bosnien-Herzegowina ist, um die Lage zu erkunden.

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