Darabos: Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen

"Es gibt keinen Grund, den erfolgreichen Kurs für Österreich zu verlassen"

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos sind die jüngsten Aussagen des burgenländischen Landesrates Peter Rezar gegenüber der Tageszeitung "Kurier" "Fehlanalysen, die in keinster Weise nachvollziehbar sind" und "schlussendlich auch nicht wirklich durchdacht". Sich auf Kosten der Partei in der Öffentlichkeit zu profilieren, sei zudem "kein besonders guter Stil". "Wir haben erst im EU-Wahlkampf wieder gesehen, wes' Geistes Kind die Strache-FPÖ ist. Die FPÖ hat nach wie vor ein massives Problem damit, sich klar vom rechten Rand abzugrenzen. Diese Partei spielt Menschen mit Hass-Propaganda und hetzerischen Parolen gegeneinander aus und würde lieber heute als morgen das Friedensprojekt des gemeinsamen Europas zerstören. Es ist das Verdienst von Bundeskanzler Werner Faymann, dass wir als SPÖ eine klare Haltung zu dieser Partei haben und es gibt überhaupt keinen Grund, diesen Grundsatz über Bord zu werfen. Diese antifaschistische Position ist Konsens in unserer Bewegung", machte Darabos am Montag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst klar. ****

Und weiter: "Was die FPÖ, immer dann, wenn sie wo in der Regierung war, angerichtet hat, muss wohl nicht weiter erläutert werden -Stichwort: Hypo. Für diesen Skandal, der in der Zweiten Republik seinesgleichen sucht, haben sich die Blauen bis heute nicht einmal bei den SteuerzahlerInnen entschuldigt. Die Misswirtschaft und Freunderlwirschaft in der Zeit von 2000 bis 2006 hält bis heute die Justiz auf Trab", betonte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. Zudem stehe Österreich in Europa und der Welt trotz Wirtschaftskrise hervorragend da - niedrige Arbeitslosigkeit, Vorzeigeprojekt für Jugendbeschäftigung, Trendwende bei vermögensbezogenen Steuern, uvm. "Auch in dieser Hinsicht gibt es keinen Grund, den erfolgreichen Kurs der SPÖ-geführten Bundesregierung unter Bundeskanzler Werner Faymann zu verlassen. Wir sind den Menschen im Wort, die uns bei der Nationalratswahl zur stärksten Kraft gemacht haben und wir dürfen dieses Vertrauen nicht missbrauchen." (Schluss) mo

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