Prammer weist Rezar-Kritik energisch zurück

Koalition mit Strache-FPÖ kommt für die SPÖ nicht in Frage

Wien (OTS/SK) - Als "vollkommen entbehrlich" weist die stellvertretende SPÖ-Bundesvorsitzende und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer die Kritik von Burgenlands SPÖ-Vizelandesparteichef Peter Rezar entschieden zurück: "Undifferenzierte Schuldzuweisungen sind die völlig falsche Reaktion auf das Ergebnis der EU-Wahl am vergangenen Sonntag." Die Konsequenz müsse vielmehr eine offensive Europapolitik sein, wie sie Bundeskanzler Werner Faymann eingeleitet habe und glaubwürdig vertrete. Darüber hinaus habe die SPÖ eine grundlegende Programmdiskussion gestartet, die auf eine inhaltliche und organisatorische Neuausrichtung der Partei zum Ziel habe. Die Arbeiten dazu sind angelaufen und werden zügig weitergeführt. ****

Schon gar nicht stellt sich für Prammer die Frage nach einem Wechsel des Koalitionspartners, wie von Rezar angeregt. Österreich habe die Finanz- und Wirtschaftskrise gut gemeistert und stehe, verglichen mit den meisten anderen europäischen Ländern, hervorragend da. Dies sei wesentlich das Verdienst der rot-schwarzen Koalitionsregierung unter Führung von Bundeskanzler Faymann. Und, so Prammer: "Eine Koalition mit dieser Strache-FPÖ kommt für die Sozialdemokratie weiterhin absolut nicht in Frage, das hat gerade der hinter uns liegende Wahlkampf einmal mehr deutlich gemacht. In dieser klaren Haltung unterstütze ich Werner Faymann zu hundert Prozent." (Schluss) mo

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