Köfer/Prasch: "108.000 Wähler haben kein Vertrauen mehr in die Kärntner Dreierkoalition"

Wahrheit und Transparenz wären bei der Dreierkoalition angebracht, statt Lobhudelei und Jubelmeldungen

Klagenfurt (OTS) - Einen Tag nach der EU-Wahl melden sich der Kärntner Landesrat Gerhard Köfer und der Obmann der Team Stronach-IG im Kärntner Landtag, LAbg. Hartmut Prasch, mit einer ersten Reaktion zum Wahlergebnis zu Wort.

Prasch: "Jeglicher Jubel über das Kärntner Ergebnis ist völlig unangebracht. Die Kärntner Dreierkoalition hat aufgrund ihrer Entscheidungsschwächen gegenüber der Landtagswahl rund 100.000 Wähler verloren. Die aufwendigen Initiativen von LH Kaiser,
eine höhere Wahlbeteiligung in Kärnten als 2009 zu erreichen, sind ebenfalls kläglich gescheitert. Diese Koaliton wurde eindrucksvoll abgewählt. 108.000 Wähler weniger gegenüber der Landtagswahl und auch 90.000 Wähler weniger gegenüber der Nationalratswahl sprechen eine deutliche Sprache."

Kein gutes Haar lässt Prasch in seiner Stellungnahme am Abschneiden der Volkspartei: "Die ÖVP Kärnten hat mit ihrem Wahlergebnis das Kunststück zusammengebracht, bereits weniger Wähler als Mitglieder zu haben. Zudem kamen die Kärntner Schwarzen - trotz Material- und Inseratenschlacht und Vorzugsstimmen-Kampagnen - nicht annähernd an den Bundesschnitt heran. Das sollte den Bauernbündlern Benger und Hueter, der als Bürgermeister in seiner Gemeinde nur mehr etwas mehr als 100 Stimmen für die ÖVP verbuchen konnte, zu denken geben!"

Als "schweren strategischen Fehler" bezeichnet LR Köfer die Entscheidung der Bundespartei, sich als Team Stronach für Österreich nicht dem Wählervotum zu stellen. "Wir haben damit eine gute Chance verpasst, um uns als die Alternative bei der EU-Wahl zum bestehenden Einheitsbrei zu positionieren."

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach für Kärnten

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KTS0001