Blecha: Millionärsstudien-Ergebnis ist "Turbo" für Steuerreform-Diskussion

Steuerreform muss Steuergerechtigkeit schaffen

Wien (OTS/PVOE) - Als "Turbo" für die Steuerreform-Debatte in Österreich bezeichnete Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha die kürzlich veröffentlichte Millionärsstudie.

"Wenn ich aus dem Vallugga-Vermögensreport herauslesen muss, dass Österreichs Millionäre so reich wie nie zuvor sind, dass 2013 ihr Vermögen um 7 Prozent auf 260 Milliarden Euro anwuchs, die Zahl der Millionäre im Jahr 2013 um 4.600 auf 82.300 gestiegen ist und gleichzeitig den Arbeitern, Angestellten und Pensionisten durch die hohen Steuersätze und die kalte Steuer-Progression netto immer weniger von Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie Pensionsanpassungen bleibt, besteht dringender Handlungsbedarf in Sachen Steuergerechtigkeit", so Blecha.

"Das Vermögen der Millionäre wird immer mehr, die immer mehr werdenden Superreichen werden immer reicher. Auf der anderen Seite zahlen Arbeiter, Angestellte und auch die Pensionisten 36,5 Prozent Einstiegssteuersatz", empört sich Blecha und fordert die Absenkung der ersten Steuerstufe auf 20 Prozent. Auch die Steuerfreigrenze für Pensionisten soll angehoben werden. Blecha: "Ich bin mit den Gewerkschaften auf einer Linie. Wir brauchen möglichst rasch eine steuerliche Entlastung der Masseneinkommen. Arbeiter, Angestellte und Pensionisten brauchen mehr Netto von Brutto. Die kommende Steuerreform muss mehr Steuergerechtigkeit schaffen", so Blecha abschließend.

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