Karas: Ich will ein Europa der Bürger

Im ORF3-Interview stellt der ÖVP-Spitzenkandidat klar: Europa müsse seine Abhängigkeiten reduzieren und ein "global player" werden – Karas will Europa näher an die Bürger bringen

Wien, 24. Mai 2014 (ÖVP-PD) An einem "starken Europa in der Welt" arbeitet der ÖVP-Spitzenkandidat zur EU-Wahl, Othmar Karas. In der ORF3-Serie "Das ganze Interview" legt er seine Pläne dafür dar: Europa müsse unabhängiger von den Datenservern in den USA, dem Gas aus Russland und dem Öl der OPEC-Staaten werden sowie seine regionalen Stärken - die Vielfalt, die Dynamik der Menschen und die klein- und mittelständigen Unternehmen – nützen. "Europa braucht sowohl die Subsidiarität als auch die Bündelung der Kräfte. Alles was ein Staat alleine nicht machen kann, müssen wir gemeinsam lösen", betont Karas. ****

Karas' Ziel ist es auch, Europa demokratischer zu machen. "Ich möchte kein Europa der Regierungen, sondern ein Europa der Bürger." Dazu will Karas gleich nach der Wahl einen parteiübergreifenden Konvent über die Zukunft Europas ins Leben rufen - mit Beteiligung der Zivilgesellschaft, der Bildungseinrichtungen und der neuen Medien. Am Ende des Prozesses soll eine europäische Volksabstimmung stehen. "Ich will, dass die Bürger das Erfolgs- und Friedensprojekt Europa wieder zu ihrer Sache machen. Dass die Entfernung zur EU reduziert wird. Ohne Vertrauen der Bürger, habe ich keine Unterstützung im Parlament." Dabei nimmt Karas auch die Bundesregierung in die Pflicht. Sie müsse zu ihrer Mitverantwortung stehen und stärker über die europäische Gesetzgebung informieren.

Kernpunkt der nächsten Periode sei es, die Krise nachhaltig zu bewältigen und die EU wettbewerbsfähiger zu machen, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu schaffen. "Mein Ziel ist es, dass Europa Bildungs-, Forschungs- und Innovationsstandort Nummer eins
in der Welt wird", so Karas. Zudem müsse die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik gestärkt und die europäische Friedenspolitik zum Exportartikel gemacht werden. "Wir brauchen eine stärkere gemeinsame Asyl-, Migrations- und Flüchtlingspolitik, die nicht nur die Frage des Schutzes in den Mittelpunkt stellt, sondern vor allem die Anerkennung der Grund- und Freiheitsrechte der Menschen."

Das gesamte Interview zum Nachsehen finden Sie in der ORF-TVthek unter: http://tvthek.orf.at/program/Das-ganze-Interview/3084367/Das-ganze-Interview-Othmar-Karas/7965155

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