APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker -Spindelegger, Karas und Strache aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf
http://www.ots.at/ranking/art/top/politik kostenlos abrufbar.
APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 16.05.2014 bis 22.05.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP).
Der Finanzminister hatte in einem erst vergangene Woche bekanntgewordenen Brief an die EU-Kommission zugesichert, durch verschiedene Maßnahmen kurzfristig eine Milliarde Euro einzusparen. Laut dem "Standard" plane Spindelegger etwa durch die Verschärfungen bei der Selbstanzeige von Steuerdelikten zusätzliche 150 Millionen Euro zu generieren. Durch die nicht näher definierte "bessere Konjunktur" sollen alleine 300 Millionen Euro durch zusätzliche Steuereinnahmen in die Staatskassen fließen.
Harsche Kritik üben die Oppositionsparteien, die dem Finanzminister Falschinformation und eine "Budgetlüge" vorwerfen. Spindelegger lasse den Nationalrat "dumm sterben", so der grüne Budgetsprecher Bruno Rossmann, der den Brief auf der Website des Finanzministeriums entdeckt hatte.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Bundespräsident Heinz Fischer auf Platz sechs. Zeitgleich zu der am Mittwoch im Burgenland stattfindenden Landeshauptleutekonferenz bezog der Bundespräsident eine klare Position in der aktuellen Föderalismus-Debatte.
In einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" sprach sich Fischer für eine Beschneidung der Macht der Länder aus und äußerte den Wunsch nach einer dahingehenden Verfassungsreform bis 2018. Die Verschiebung des Machtgleichgewichts in den vergangenen Jahren hätte zu einer "Pattsituation" zwischen Bund und Ländern geführt, so Fischer. Als "zentralistisch" lehnte Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) die Wünsche des Bundespräsidenten ab, der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) kann sich hingegen vorstellen Kompetenzen an den Bund abzugeben.

Rückfragen & Kontakt:

APA DeFacto GmbH
Tel.: +43 1 36060 - 5123
analyse@defacto.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAW0001