Nationalrat - Kuntzl: Einsparungen im Wissenschaftsbudget nicht auf Kosten der Studierenden und Forschung

Trotz Sparkurs werden Kapazitäten auf Hochschulen ausgebaut

Wien (OTS/SK) - "Vor dem Hintergrund der aktuellen budgetären Situation ist das Wissenschaftsbudget als solide zu bezeichnen", so SPÖ-Abgeordnete Andrea Kuntzl bei der Budget-Debatte am Donnerstag im Nationalrat. Einsparungen würden nicht auf Kosten der Studierenden oder der wissenschaftlichen Forschung anfallen. "Es darf zukünftig nicht weniger Studierende geben", hielt Kuntzl fest. ****

"Ich kann die von der Opposition gezeichnete Katastrophenstimmung nicht teilen. Entgegen aller Befürchtungen ist es im Bereich der wissenschaftlichen Forschung gelungen, zusätzlich 100 Millionen Euro jährlich für die nächsten drei Jahre aufzustellen", so Kuntzl. "Die 42 Millionen Euro, die im internen Wissenschaftsbereich eingespart werden müssen, werden - so die Zusicherung von Bundesminister Mitterlehner - nicht zu Lasten der Studierenden gehen", betonte Kuntzl. Denn die Mittel für die Leistungsvereinbarungen der Universitäten seien bis 2015 bereits sichergestellt. "Der nächste Schritt ist, die Mittel für die nächsten Leistungsvereinbarungen bis 2018 sicherzustellen".

"Es darf nicht weniger Studierende geben", forderte Kuntzl und nannte einige wichtige Maßnahmen. "Für den Ausbau der Fachhochschulen werden insgesamt 56 Millionen Euro bis 2018 zur Verfügung gestellt", betonte Kuntzl. Dies sei vor allem deshalb notwendig, um das gemeinsame Ziel von 50.000 Studienplätzen zu erreichen. Im Bereich der Studienförderung werde es zusätzlich 6 Millionen Euro geben, was einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Durchmischung an den Hochschulen darstellt. "Um die Betreuungsverhältnisse auf den Universitäten weiter zu optimieren, werden zusätzlich 200 Professorenstellen geschaffen", erklärte Kuntzl. (Schluss) bj/jr

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