Dringliche - Stronach/Vetter: Es ist falsch, die militärische Landesverteidigung zu vernachlässigen

Der österreichische Soldat kann eines wirklich gut: improvisieren!

Wien (OTS) - "Kaum etwas ist schwerer zu legitimieren, als eine Landesverteidigung in einer langen Friedensperiode", erklärte Team Stronach Landesverteidigungssprecher Georg Vetter in seinem Debattenbeitrag zur Dringlichen. Das sollte die Menschen dankbar machen, aber nicht unvorsichtig. Denn: "Wenn ich kein Feuer sehe, brauch ich keine Feuerwehr - das ist kurzsichtig", warnte Vetter. Es sei in der Geschichte immer falsch gewesen, wenn die militärische Landesverteidigung vernachlässigt wurde.

Die finanzielle Situation des Bundesheeres ist schlimm - und war es schon zu Vetters Militärzeit. Dabei habe er eines erkannt: "Der österreichische Soldat kann eines wirklich gut: improvisieren!" Dabei habe das Land "gute Soldaten, die wissen, was sie tun müssen."
"Es kann schnell passieren, dass das Bundesheer zur Landesverteidigung oder auch zum Schutz der demokratischen Ordnung gebraucht wird", warnte Vetter. Beispiel sei der Amoklauf vor einigen Jahren in Norwegen gewesen, wo wegen eines Einzeltäters das Militär eingesetzt werden musste.

Vetter mahnte: "Es ist unsere Aufgabe, den Soldaten das beste Material zur Verfügung zu stellen. Sie müssen auch gute Ausbildung haben um im Ernstfall überleben zu können!" Es sei immer eine gute Motivation für Soldaten gewesen, eine Übung im Felde erfolgreich zu absolvieren. Vetter warnte aber auch davor, die Auslandseinsätze nicht zu vernachlässigen. Denn der Golan-Abzug im vergangenen Jahr habe deutlich gemacht: "Wenn die Sicherheit unserer Soldaten nicht gewährleistet ist, muss man erst recht auf gute Ausrüstung schauen!" Bei der Volksbefragung im vergangenen Jahr hatten sich rund 60 Prozent für das Bundesheer entschieden.

"Es ist Aufgabe des Parlaments, dem Folge zu leisten und Mittel zur Verfügung stellen", erinnerte Vetter. Schließlich gebe es zum Funktionieren eines Staates drei Pflichten: "Schul-, Steuer- und Wehrpflicht - alle drei sind zu erfüllen", erklärte Vetter, der dem Verteidigungsminister versicherte: "Solange Sie die Kühnheit aufbringen zum Bundesheer zu stehen, haben Sie die Unterstützung des Team Stronach!"

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