FPÖ-Strache: Wohnbaupaket bloß erweiterte Inflationsanpassung

Leistbarkeit statt Ideologisierung

Wien (OTS) - Das angekündigte Wohnbaupaket fiel zu wesentlichen Teilen dem Rotstift zum Opfer. Gleichzeitig steigen die Wohnkosten gerade in Ballungszentren und der Bundeshauptstadt. "Ich erwarte mir, dass leistbarer Wohnraum für unsere Familien geschaffen wird und Experimentalbauten wie das Projekt 'Wohnmodell interethnische Nachbarschaft' der Vergangenheit angehören. Leistbarkeit statt Ideologisierung muss im Vordergrund stehen", weist FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache auf Problemstellungen hin.

Das Wohnbaupaket der Bundesregierung mutierte zu einer "erweiterten Inflationsanpassung" der Wohnbauförderung, wie Strache argumentiert. "Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln werden die Probleme am Wohnungsmarkt kaum in den Griff zu bekommen sein", kritisiert Strache. Hier sei der Sparstift definitiv am falschen Posten angesetzt worden. Es gelte, den Wohnbau von überschüssigen Normen zu entlasten, um Leistbarkeit und sinkende Kosten zu gewährleisten. "Hier sprechen wir aber nicht nur von technischen Normen, sondern auch von ideologischen Vorgaben", spielt Strache exemplarisch etwa auf das "Wohnmodell interethnische Nachbarschaft" an.

Herbert Ludl, Generaldirektor der SP-dominierten Sozialbau AG, war an diesem Projekt federführend beteiligt. Eine wesentliche Voraussetzung für interethnisches Wohnen, wie es die verantwortlichen Protagonisten verstanden wissen wollten, war ein anzupeilender fünfzigprozentiger Anteil von Zuwanderern im Experimentalbau, der obendrein mit einem Wellnessbereich ausgestattet wurde. "Der gemeinnützige Wohnbau sollte die Bevölkerung mit leistbarem Wohnraum versorgen und nicht gescheiterter Zuwanderungspolitik millionenschwere Monumente widmen", fordert Strache eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft. "Erfolgreiche Wohnbaupolitik muss heißen, überbordende technische Normen und auch offenkundige ideologische Vorgaben grundlegend zu überdenken", schließt Strache.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0011