ÖH begrüßt Reform des Studienförderungsgesetzes

Erster Schritt von vielen

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) begrüßt den heute durch den Nationalrat erfolgten Beschluss der Reform des Studienförderungsgesetzes. "Mit dieser Reform wurden wesentliche Forderungen der ÖH endlich umgesetzt", freut sich Viktoria Spielmann vom Vorsitzteam der ÖH: "Dass die Zuverdienstgrenze von 8.000 auf 10.000 angehoben wurde, freut mich persönlich sehr. Damit ist endlich eine Angleichung an Familienbeihilfebezieher_innen passiert." Ebenfalls wichtige Punkte wurden in der Reform jedoch ausgespart. So bleiben etwa die dringend notwendige Inflationsanpassung, die Anhebung des Auszahlungsbetrages sowie eine Ausweitung der Toleranzsemester zur Gänze aus, wie Spielmann erläutert.

Die ÖH fordert seit Jahren eine Inflationsanpassung und eine Erhöhung des Auszahlungsbetrages. "Die letzte Inflationsanpassung geschah im Jahr 1999. Nach 15 Jahren ist es nun an der Zeit, wieder eine Inflationsanpassung durchzuführen und den Betrag auch gleich an den Betrag der Mindestsicherung anzupassen", fordert Spielmann. Die Studierendenvertreterin stellt klar: "Studierende müssen auch Anspruch auf eine Unterstützung in dem Ausmaß haben, dass sie nicht in der Armutsfalle landen." Bei der Ausweitung der Toleranzsemester sieht die ÖH ebenfalls Handlungsbedarf. "Durch immer teurer werdende Lebensumstände und die dadurch höhere Arbeitsbelastung verzögert sich der Studienfortschritt zusehends. Dem frühen Verlust der Studienbeihilfe kann durch eine Ausweitung der Toleranzsemester entgegnet werden", so Spielmann.

Im Rahmen der Hochschulkonferenz wurden unter Federführung der ÖH umfangreiche Maßnahmen zur sozialen Absicherung der Studierenden ausgearbeitet. Die ÖH fordert von Wissenschaftsminister Mitterlehner nun die rasche Umsetzung dieser Maßnahmen. "Die Ideen sind da, der erste Schritt ist gesetzt, jetzt müssen wir diesen Weg weitergehen", schließt Viktoria Spielmann.

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